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Sebastian Sprenger

Bernd Wilden

Bernd Wilden studierte Kirchenmusik und Dirigieren an der Hochschule für Musik in Köln. Von 1996-2000 war er als Kapellmeister am Theater der Stadt Hagen tätig. Seit 2000 arbeitet er als freischaffender Dirigent und Komponist. Seine Tätigkeit als Musiker ist durch eine große stilistische Vielseitigkeit gekennzeichnet. In seinem kompositorischen Schaffen finden sich neben traditionellen Formen wie Ouverture und Streichquartett auch Pop- und Jazz-Kompositionen, Bühnen- und Filmmusiken stehen neben kirchenmusikalischen Werken.

Seine abendfüllende Ballettmusik »Goldmund oder die Gier nach Leben« wurde 2004 am Theater Kiel uraufgeführt, 2006 folgte die Märchenoper Die Schneekönigin. Bernd Wildens augenzwinkernde Hommage an W.A.Mozart »Ein Salzburger in New York« erlebte bereits zahlreiche Aufführungen und wurde 2012 für den Westdeutschen Rundfunk eingespielt. Als »universales Kunstwerk« und »zeitloses Meisterstück« feierte die Kritik das Oratorium »RUACH« (2011). Zu bisher zwölf Stummfilmen komponierte Bernd Wilden sinfonische Filmmusiken, die auch alle unter seinem Dirigat uraufgeführt wurden, darunter Klassiker wie »Die Büchse der Pandora«, »Nosferatu« und »Faust«. Darüber hinaus ist Bernd Wilden als Bearbeiter und Arrangeur für verschiedene Ensembles tätig, u.a. für die Rundfunkorchester des NDR und WDR.

Als versierter Stummfilmbegleiter ist Bernd Wilden regelmäßig beim Bielefelder Film&MusikFest zu Gast, das jedes Jahr von der Friedrich Wilhelm Murnau–Gesellschaft veranstaltet wird. Zu bisher zwölf Stummfilmen komponierte er sinfonische Filmmusiken, die auch alle unter seinem Dirigat uraufgeführt wurden, darunter Klassiker wie »Die Büchse der Pandora« und »Nosferatu«. Erst im März spielte das Funkhausorchester des WDR Bernd Wildens Musik zu Murnaus »City Girl« unter seiner Leitung. Für Oktober ist eine Aufführung seiner Musik zu Murnaus »Der letzte Mann« mit dem Babelsberger Filmorchester in London geplant.