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Alice Wittmer Bradley Daley

Daniel Brenna

»Ein Wagner-Interpret, den die internationale Opernwelt mehr als gut gebrauchen kann« schrieb Der Neue Merker im Frühjahr 2014 über Daniel Brenna als Siegfried an der Staatsoper Stuttgart.

»The Times« war schon 2011 von seinem Debut in dieser Rolle beim Festival in Longborough begeistert: »Der Amerikaner Daniel Brenna dürfte derzeit einer der jüngsten und beeindruckendsten Siegfriede sein«.

Seine internationale Karriere begann der Heldentenor Tenor 2011 am Opernhaus Zürich als Aron in Moses und Aron. In dieser Rolle war er 2010 bereits mit der Budapester Philharmonie beim Festival in Miskolc und im Palast der Künste Budapest erfolgreich.

Im Sommer 2012 machte Daniel Brenna sein vielbeachtetes Debut bei den Salzburger Festspielen als Desportes in Bernd Alois Zimmermanns Soldaten. Mit dieser Rolle debutierte er 2014 an der Bayerischen Staatsoper München sowie 2015 an der Scala di Milano.

Der gebürtige Amerikaner studierte Musikwissenschaft an der Boston University, wo er neben einem Masterabschluss auch sein Operndiplom erwarb. Erste Engagements führten ihn zum Tanglewood Festival, wo er unter Seiji Ozawa und Daniel Harding auftrat.

Sein Europa-Debut gab er am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen. Weitere Gastspiele führten den Heldentenor zuletzt an die Oper Leipzig, die Komische Oper Berlin, das Aalto-Theater Essen, zum Festival St. Margarethen, sowie zum Rundfunkorchester München. Zu seinem Repertoire zählt er den Falschen Dimitrij in Boris Godunov, Boris in Katja Kabanowa, Prinz Radjami in Die Bajadere, den 1. Geharnischten in der Zauberflöte, Bacchus in Ariadne auf Naxos und den Eisenstein in Die Fledermaus. An der Staatsoper Stuttgart sang er zudem den Tambourmajor im Wozzeck und den Aegisth in Elektra.

In der Saison 2013/14 begeisterte Daniel Brenna auch als Jim Mahoney in Weills Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny anlässlich der Maifestspiele am Staatstheater Wiesbaden, als Siegmund und Siegfried in einer speziellen Ring-Fassung an der Opéra Dijon. Für seinen ersten Tannhäuser am Theater Dortmund wurde er m Spielzeitrückblick von »WAZ«, »NRZ«, »Welt am Sonntag« als bester Sänger ausgewählt.

Daniel Brenna arbeitet mit namhaften Dirigenten und Regisseuren wie Christoph von Dohnányi, Kirill Petrenko, Ingo Metzmacher, Stefan Soltesz, Michael Schonwandt, Marc Soustrot, Lothar Zagrosek, Achim Freyer, Jossi Wieler, Alvis Hermanis, Andreas Baesler, Peter Konwitschny…

Den Alwa in Lulu sang er 14/15 zum ersten Mal an der Nederlandse Opera Amsterdam. Im Herbst 2015 debutierte er in dieser Rolle an der Metropolitan Opera. Diese Produktion wurde von der New York Times in der Rubrik »The Best in Culture« 2015 ausgewählt: »Here was an ingenious staging…., with a superb cast….«. 2016 war Daniel Brenna der Siegfried in Siegfried und Götterdämmerung an der Washington National Opera in der Regie von Francesca Zambello. Den Siegfried sang er auch bei den Wagner-Tagen in Budapest mit Adám Fischer und kehrte als Laca in Jenufa an die Metropolitan Opera zurück.

Im Juni 2017 wird er erneut Siegfried (Götterdämmerung) in Budapest singen. Im Sommer 2018 stehen  Siegfried in Siegfried und Götterdämmerung in San Francisco in seinem Terminkalender.