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Andreas Torwesten

Milda Tubelytė

Die junge Mezzosopranistin Milda Tubelytė stammt aus Litauen, wo sie zunächst im Alter von acht Jahren am Konservatorium in Panevéžys Geige studierte und im Jahr 2005 ihre Gesangsausbildung an der Musik und Theater Akademie Litauen begann. Ab 2009 war sie aktive Teilnehmerin des Schleswig-Holstein Musikfestivals unter Dirigenten wie Prof. Rolf Beck und Christoph Eschenbach und setzte ab 2010 ihre Gesangsausbildung an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg bei Carolyn Grace James fort. Ihr Repertoire umfasst Partien aus Werken wie »Die lustige Witwe« (F. Lehár), »Così fan tutte« (W.A. Mozart) oder »Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny« (K. Weill). Sie gewann den zweiten Platz des Wettbewerbs der Elise Meyer Stiftung und ist seit der Spielzeit 2012/2013 Ensemblemitglied am Staatstheater Braunschweig. Mit großem Erfolg stand sie hier bisher u. a. als Cherubino (»Le nozze di Figaro«, W.A. Mozart), als Kind (»Das Kind und die Zauberdinge«, M. Ravel), Dorabella (»Così fan tutte«), Selinda (»Farnace«, A. Vivaldi), Baba the Turk (»The Rake's Progress«, I. Strawinsky), Isabella Linton (»Sturmhöhe«, B. Herrmann) und Fragoletto (»Die Banditen«, J. Offenbach) auf der Bühne. In der vergangenen Spielzeit gab sie mit überwältigendem Erfolg bei Presse und Publikum zwei wichtige Rollendebüts: als Fanny Price in der deutschen Erstaufführung von Jonathan Doves »Mansfield Park« sowie in der Titelrolle von Peter Aderholds »Orlando« (Uraufführung; 1. Braunschweiger Opernpreis).