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Gianluca Capuano

Rani Calderon

Gastdirigent

Rani Calderon, Chefdirigent der Opéra National de Lorraine in Nancy, wurde in Israel geboren, wo er Klavier bei Pnina Salzman, Musiktheorie bei Yithak Sadai und Orchesterdirigat bei Shalom Ronli-Riklis, Noam Sheriff und Mendi Rodan an den Rubin Musikakademien sowohl in Tel Aviv als auch in Jerusalem studierte. Daneben studierte er ebenfalls bei Bruno Rigacci in Florenz, Janine Reiss in Paris, Richard Trimborn und Rita Loving in München und Tom Christoff in Dresden.

Seine Dirigentenkarriere begann Rani Calderon mit Puccinis Suor Angelica am Teatro Mancinelli in Orvieto, womit er im Alter von nur 23 Jahren den Ersten Preis beim »Spazio Musica« Opernworkshop gewann. Hierauf wurde er erneut nach Orvieto eingeladen um  Il Tabarro  und Madama Butterfly  zu dirigieren.

2005 wurde er gefragt, für Carlo Rizzi am Théâtre de La Monnaie in Brüssel als Dirigent von Rossinis Il Viaggio a Reims einzuspringen. Dieses Engagement machte ihn umgehend bekannt und führte zu einer Einladung als Dirigent des Galakonzerts zum Belgischen Nationalfeiertag in Gegenwart der königlichen Familie. 2009 wurde er für drei Jahre zum Chefdirigenten am Teatro Municipal in Santiago de Chile ernannt, wo er Tannhäuser, Elektra, L'Italiana in Algeri, Macbeth, Ariadne auf Naxos, Aida und Lucrezia Borgia dirigierte.

Zu Herrn Calderons weiteren Engagement zählen u.a.: Verdis Macbeth mit dem Bucarest Radio Orchester in Bucarest; L'Elisir d'Amore an den Bühnen der Stadt Graz; Don Giovanni an der Volksoper Wien; Die Zauberflöte, Rigoletto, Turandot und eine Neuproduktion von Il Trittico an der New Israeli Opera in Tel Aviv; La Gioconda und La Vie Parisienne an der Opéra Royal de Wallonie in Lüttich; Rigoletto an der Opéra de Paris-sud; Le Nozze di Figaro in Menorca (Spanien); Glucks Orphée et Eurydice, Leoncavallos I Pagliacci, Gianni Schicchi (mit Leo Nucci), Don Giovanni und Un Ballo in Maschera am Teatro Municipal de Santiago de Chile; La Sonnambula an der Vlaamse Opera in Antwerpen; und die moderne Erstaufführung von Meyerbeers Semiramide beim Festival della Valle d'Itria in Martina Franca (Italien), erschienen bei Dynamic.

Als Konzertdirigent genießt er es, ein breites und variierendes Repertoire von der Frühklassik bis ins 20. Jahrhundert zu erarbeiten. Dabei arbeitete er u.a. mit den Philharmonikern Sofia zusammen, dem Rishon Le-Zion Symphonieorchester, der Ra-anana Symphonette, dem Ashdod Chamber Orchestra, dem Orquesta Sinfonica Principado de Asturias, dem Orchestre Colonne und dem Orchestre National de Montpellier. Er trat in Israel auch als Solopianist mit mehreren Klavier-Recitals auf und spielte Beethovens 32 Sonaten, die kompletten Sammlungen von Chopins Études und Préludes, und Stücke von Schubert, Schumann und Brahms, um nur wenige zu nennen. Häufig dirigiert er auch vom Klavier aus.

Zu seinen letzten Engagements zählen: Andrea Chénier an der Opéra de Montecarlo; Gounods Faust in Bilbao und Dresden; Euryanthe und Oberon am Théâtre du Capitole in Toulouse; Aida und Eugen Onegin am Théâtre Municipal d'Avignon; Simon Boccanegra in Straßburg und Mulhouse; Der Fliegende Holländer in Warschau; Il Trittico am Theater an der Wien; Semiramide in Kopenhagen; eine Konzertserie in Sofia, Bari, Mailand (Teatro dal Verme) und Santiago de Chile; Rigoletto in Dresden; die Aids-Gala in Berlin and Bonn; Turandot, Nabucco, Aleko und Francesca da Rimini in Nancy; Ariadne auf Naxos, Don Giovanni  in Toulon; Mahlers 2. Symphonie in Santiago de Chile und La Bohème in Dresden.

Herr Calderon wird in naher Zukunft in Nancy u.a. Les Pécheurs de perles, Orfeo ed Euridice, Mozarts Requiem und eine Serie von Philharmonischen Konzerten dirigieren, daneben Verdis Un Ballo in Maschera in Toulon, Il tabarro und The Royal Palace an der Oper Montpellier, und Konzerte in Tel Aviv, Jesuralem, Bloomington und Wien.

In Kiel wird er als Gast die Einstudierung von Carmen leiten.