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5. Philharmonisches Konzert

Spielstätte: Kieler Schloss
So 14.01. 11:00 Karten
Mo 15.01. 20:00 Karten

Sonntag | 14. Januar 2018 | 11 Uhr | Kieler Schloss
Montag | 15. Januar 2018 | 20 Uhr  | Kieler Schloss

 

Joseph Haydn (1732-1809)                                                                        
Sinfonie C-Dur, Hob. I:30 (1765) »Alleluja«

Béla Bartók (1881-1945)                                                             
2. Klavierkonzert G-Dur, Sz. 95 (1933)

Robert Schumann (1810-1856)                                                                
3. Sinfonie Es-Dur, op. 97 (1851) Rheinische Sinfonie


Solist Dezsö Ránki (Klavier)
Dirigent Benjamin Reiners

 

1766 war Joseph Haydn bereits so populär, dass die Zeitung Wienerisches Diarium über ihn schreiben konnte, er sei der »Liebling unserer Nation, dessen sanfter Charakter sich jedem seiner Stücke eindrücket«. Seit 1761 wirkte Haydn als »Vize-Capel-Meister« am Hof des Fürsten Esterházy in Eisenstadt (Burgenland). Dort stand ihm ein kleines, aber feines Orchester zur Verfügung, das er selbst vom ersten Geigenpult aus leitete. 1765 entstand hier die Sinfonie C-Dur, deren nicht autographer, aber in vielen Abschriften überlieferter Beiname darauf verweist, dass im Kopfsatz das gregorianische »Alleluja« der Osternachtsliturgie zur Verwendung kommt.

»Eine echte und wertvolle Kunst ist nur als nationale Kunst vorstellbar«, meinte Béla Bartók, der seine Vorliebe für die ursprüngliche Bauernmusik seiner ungarischen Heimat einmal als »neuen musikreligiösen Glauben« bezeichnete, und der als Musikethnologe allein im Zeitraum zwischen 1907 und 1918 etwa 10.000 Volkslieder sammelte. Das 1930 /31 in Budapest komponierte 2. Klavierkonzert erlebte seine Uraufführung mit Bartók als Solist am 23. Januar 1933 in Frankfurt am Main. Es sollte sein letzter Auftritt in Deutschland sein. Denn acht Tage später war Hitler an der Macht.

»Sie sollen ihn nicht haben, / den freien, deutschen Rhein, / ob sie wie gier’ge Raben, / sich heiser danach schrei’n.« Wer hätte gedacht, dass Robert Schumanns zu Lebzeiten meistgedruckte Komposition ein patriotisches Lied ist? Er schrieb es 1840 angesichts der deutsch-französischen Rheinkrise zum Text von Nikolaus Becker. Zehn Jahre später war es der überwältigende Eindruck des im Wiederaufbau befindlichen Kölner Doms, der den frischgebackenen Düsseldorfer Musikdirektor dazu inspirierte, seine letzte große Sinfonie in Angriff zu nehmen. »Es mußten volkstümliche Elemente vorwalten, und ich glaube es ist mir gelungen.«

 

Einführung um 10.15 Uhr bzw. 19.15 Uhr

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Bei diesem Konzert (wie bei allen weiteren Philharmonischen Konzerten der Spielzeit 2017/18) gilt das exklusive Angebot GEMEINSAM BEGEISTERN, bei dem 4 Konzertkarten zum Preis von 3 erworben werden können (bereits gekaufte Karten werden dabei angerechnet).

 

Hintergrundfoto © Szilvia Csibi