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William Shakespeare

Ein Sommernachtstraum

Ein Wald vor der Stadt und vier junge Liebende: Hermia liebt Lysander, ihr Vater hat jedoch Demetrius als zukünftigen Schwiegersohn auserkoren, der wiederum ist auch schon mit Hermias bester Freundin Helena verlobt. Ein unlösbares Liebesknäul. Und weil schon alles hoffnungslos scheint, entfliehen die vier in den Wald, wo sie ihre Liebeswirren zu lösen hoffen. Grundsätzlich eine gute Idee – würde nicht der Wald vor Elfen überquellen, die sich vor allem darin berufen sehen, sich in Herzensangelegenheiten einzumischen. Besonders ein Elfe tut sich besonders hervor: Puck, der Liebling des Elfenkönigs Oberon, der mit einer verwunschen Blume im Wald umherzieht und Liebessaft in schlafende Augen tröpfelt. Hinzu kommt ein Truppe Handwerker, die unter Einsatz ihres Lebens ein Theaterstück auf die Beine stellen wollen und daran enthusiastisch zu scheitern drohen.

William Shakespeares Liebeskomödie entführt aus dem biederen Hofstaat in einen surrealen Wald der Emotionen und ist ein Fest der Figuren, Ebenen und schließlich auch des vermeintlich tief empfundenen Gefühls. Was macht Liebe aus? Und welche Kräfte lösen welche Gefühle aus? Ist Liebe manipulierbar? Oder geht es doch eher um bloßes Begehren? Eben weil sich all diese Fragen nicht so leicht beantworten lassen, ist das Stück eine wunderbare Spielvorlage um diese Fragen weiterzudenken.

Premiere am 21. November 2014

Dauer: ca. 2 Stunden, 45 Minuten (inkl. Pause)

Audio

Ein Sommernachtstraum

Ab dem 21. November im Schauspielhaus Kiel