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Peter I. Tschaikowski

Eugen Onegin

Text von Konstantin Schilowski und Peter I. Tschaikowski nach Puschkin - in russischer Sprache mit deutschen Übertiteln -

Tatjana ist eine Leseratte, in Büchern erlebt sie die Gefühle, von denen sie träumt. Bis sie eines Tages dem Mann ihrer Träume in der Realität begegnet: Eugen Onegin. Sie setzt alles auf eine Karte und schreibt ihm von ihren Gefühlen. Seine Antwort ist herablassende Ablehnung und ein Flirt mit
Tatjanas Schwester Olga. Die Situation eskaliert, es kommt zum Duell zwischen Onegin und Olgas eifersüchtigem Verlobten Lenskij. Jahre später begegnen sich Tatjana und Onegin ein zweites Mal. Als Fürstin Gremina ist Tatjana mittlerweile zum Mittelpunkt der Petersburger Gesellschaft geworden. Nun entdeckt Onegin seine Gefühle für sie und Tatjana muss sich entscheiden ... 

»Ich brauche keine Zaren, Zarinnen, Volksaufstände, Schlachten, Märsche … ich suche ein intimes, aber starkes Drama, das auf den Konflikten beruht, die ich selber erfahren oder gesehen habe, die mich im Innersten berühren können.« Tschaikowskis »lyrische Szenen« nach Alexander Puschkin, im Jahr 1879 uraufgeführt, sind sein beliebtestes und persönlichstes Bühnenwerk geworden. Vielleicht sind der in sich zerrissene, wurzellose Onegin und die gefühlsstarke Tatjana gleichermaßen Teile der Persönlichkeit Tschaikowskis, dem privates Glück versagt blieb. Brigitte Fassbaender, weltweit gefragte Mezzosopranistin, Intendantin, Librettistin, Regisseurin und Leiterin des Richard-Strauss-Festivals in Garmisch-Partenkirchen, inszeniert zum ersten Mal in Kiel.

Premiere am 24. Januar 2015

Dauer: ca. 2 3/4 Stunden, eine Pause

Audio

Eugen Onegin

ab dem 24. Januar im Opernhaus