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Ravel und Schumann im Quartett

Mo 10.04. 20:00 Karten

Impressionismus trifft Romantik: Maximilian Lohse, Su-Yun Lee (Violine), Marie Yamanaka (Viola) und Paul Füssinger (Violoncello) spielen Robert Schumanns Streichquartett Nr. 3 und das Streichquartett von Maurice Ravel. 

Die Uraufführung von Ravels einzigem Streichquartett am 5. März 1904 rief heftige Reaktionen hervor: Debussy war begeistert, Ravels Lehrer Fauré fand einiges zu kritisieren, und die Klassizis­ten, die den Rom-Preis vergaben, konnten gar nichts damit anfangen. Deshalb wurde Ravel 1905 die Teilnahme am Rompreis-Wettbewerb verwehrt. Das allerdings hatte Konsequenzen: der Direktor wurde entlassen und Fauré wurde sein Nachfolger – was ein Streichquartett nicht alles auslösen kann!

»Haydns, Mozarts, Beethovens Quartette, wer kennte sie nicht, wer dürfte einen Stein auf sie werfen? Ist es gewiss das sprechendste Zeugnis der unzerstörbaren Lebensfrische ihrer Schöpfungen, dass sie noch nach einem halben Jahrhundert aller Herzen erfreuen« schrieb Robert Schumann 1842 und eiferte in romantischer Begeisterung mit seinem Streichquartett Nr. 3 seinen Vorbildern nach.