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Christoph Busche

Verloren im Packeis

ab 12 Jahren

„Suche Männer für riskante Reise, wenig Lohn, bittere Kälte, lange Monate in völliger Finsternis, ständige Gefahr, sichere Rückkehr ungewiss, Ehre und Anerkennung im Fall des Erfolges.“ Diese Anzeige entdeckt der Schiffszimmermann Henry McNeish 1914 in einer englischen Tageszeitung. Ernest Shackleton, irischer Polarforscher und Abenteurer, will als Erster den antarktischen Kontinent von Küste zu Küste durchqueren. Als sein Schiff, die Endurance, mit 28 Mann und 69 Schlittenhunden in See sticht, ist McNeish an Bord. Doch die Reise steht unter einem schlechten Stern: Die Endurance bleibt im Packeis stecken und wird schließlich von den Eismassen zerquetscht. Für die Mannschaft beginnt ein verzweifelter Überlebenskampf.

McNeish stammt, anders als Shackleton, aus ärmlichen Verhältnissen. Während Shackleton sich von der Expedition Ruhm und Ehre verspricht, geht es McNeish ums nackte Überleben. Jetzt, da sie im Eis festsitzen, zettelt er eine Meuterei gegen Shackleton an. Ist Shackleton ein begnadeter Anführer, der die Stärke besitzt, seine Leute zu retten? Oder ein skrupelloser Menschenfänger, der sie ins Verderben führt?

Autor und Regisseur Christoph Busche verarbeitet Shackletons berühmte Endurance-Expedition in einen Monolog. Aus der Sicht des Schiffszimmermanns McNeish, einer zerrissenen und abgründigen Figur, erleben wir die dramatische Geschichte.