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Wir in Schleswig-Holstein

Die Musikhochschule Lübeck zu Gast am Theater Kiel
Spielstätte: Foyer im Opernhaus
Mo 29.05. 20:00 Karten
Mo 26.06. 20:00 Karten

»Gib dem Nachwuchs eine Chance«. Dieses Motto macht sich das Kieler Opernhaus zu eigen und bietet Studierenden der Lübecker Musikhochschule eine Bühne zum Auftritt.

 

Montag, 29. Mai | 20.00 Uhr | 1. Foyer Oper
»Braviola!«

Auf dem Programm steht Bratschenliteratur aus mehreren Jahrhunderten. Die jungen Musikerinnen und Musiker unter anderem aus Deutschland, Spanien, Polen und Korea präsentieren Werke, die in deutschen Konzertsälen selten zu hören sind. So stehen Ausschnitte aus Prokofjews Ballett »Romeo und Julia« in einer Bearbeitung für Viola  und Klavier auf dem Programm. Außerdem erklingt die Sonate op. 147 von Schostakowitsch, sein einziges Werk für das Instrument mit dem dunkel-leidenschaftlichen Ton. Das gleichmäßig pulsierende Pizzicato der Bratsche zu Beginn des ersten Satzes scheint die letzten Momente des Lebens zu zählen. Tatsächlich vollendete Schostakowitsch sein Spätwerk erst eine Woche vor seinem Tod auf dem Krankenlager und erlebte die Uraufführung nicht mehr. Mit 69 Jahren starb er im August 1975 in Moskau. Weiterhin ist die Sonate op. 38 von Johannes Brahms zu hören, die von impressionistisch-zarten Klängen zu Beginn bis hin zu einem sich steigernden Fugenthema im Finalsatz und einem monumentalen Schluss alle Facetten der Bratsche auslotet. Das spannungsreiche Programm verlangt den jungen Interpreten hohe künstlerische Gestaltungskraft und technische Präzision ab. Am Klavier werden sie vom MHL-Pianisten Christian Ruvolo begleitet.

Professor Barbara Westphal unterrichtet seit 1988 an der MHL. Seitdem hat sie mehr als 50 junge Bratschistinnen und Bratschisten ausgebildet, die in renommierten Orchestern im In- und Ausland sowie in internationalen Kammermusikformationen spielen oder als Professoren an deutschen Hochschulen unterrichten.

 

Montag, 26. Juni | 20.00 Uhr | 1. Foyer Oper
»Geigenfest«

Musik für Violine mit Studierenden der Klasse Prof. Elisabeth Weber.