Navigation und Service

Inhalte ausblenden Inhalte dimmen
Nicholas Milton Philippe Bach

Andreas Hotz

Andreas Hotz ist seit der Spielzeit 2012/13 Generalmusikdirektor am Theater Osnabrück. Er war Preisträger des wichtigsten deutschen Dirigierwettbewerbs, dem »Deutschen Dirigentenpreis« in Berlin, sowie bereits 2008 als bis dato einziger deutscher Dirigent Preisträger des renommierten Dirigierwettbewerbs Sir Georg Solti. Er gastiert seitdem regelmäßig bei vielen Orchestern im In- und Ausland wie z.B. dem Melbourne Victoria Symphony Orchestra, der Israel Sinfonietta Beer Sheva, den Düsseldorfer Sinfonikern, den Bremer Philharmonikern oder der Polnischen Kammerphilharmonie.

Andreas Hotz wurde vielfach mit Stipendien ausgezeichnet, u.a. durch das Dirigentenforum des Deutschen Musikrats und durch die Studienstiftung des deutschen Volkes. An der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt studierte er Orchesterleitung, Klavier, Korrepetition und Orgel, und schloss sein Dirigierexamen »mit Auszeichnung« ab. Hier unterrichtete er zudem als Dozent für Orchesterleitung von 2005-13. Wichtige Impulse erhielt er insbesondere durch Meisterkurse bei Pierre Boulez und Reinhard Goebel. Nach ersten Engagements an der Oper Frankfurt und dem Staatstheater Darmstadt hatte er seitdem Positionen als 1. Kapellmeister am Pfalztheater Kaiserslautern und dem Staatstheater Mainz inne. Dort leitete Andreas Hotz zahlreiche Premieren und Wiederaufnahmen, u.a. Norma, Tiefland, Elektra, Otello, Don Pasquale, Die Fledermaus, Mefistofele und Il trovatore. Am Staatstheater Mainz stand er u.a. für Tannhäuser, Die verkaufte Braut, Idomeneo und König Roger (Szymanowski), sowie Un ballo in maschera, Così fan tutte und Tristan und Isolde am Dirigentenpult.

Als Generalmusikdirektor verantwortete er am Theater Osnabrück zahlreiche Opernpremieren wie Lohengrin, Elektra, La Bohème, Manon Lescaut, Figaro, Simon Boccanegra, La forza del destino und Die Vögel von Walter Braunfels. Kürzlich spielte er mit dem Osnabrücker Symphonieorchester eine CD mit Orchesterwerken von Christian Westerhoff ein. Im Rahmen einer Konzertreise nach Russland zum Gedenken an das 70-jährige Ende des 2. Weltkriegs entstand ein Konzertfilm, der mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet wurde. Darüber hinaus wurde er in der Spielzeit 2014/15 in der »Opernwelt« zum Nachwuchsdirigenten des Jahres nominiert.

In der Saison 2015 leitete er eine vielbeachtete Entführung aus dem Serail an der National Opera Korea in Seoul und dirigierte auch 2016 und 2017 weitere Konzerte und Musiktheaterproduktionen in Korea. Außerdem führte er das Osnabrücker Symphonieorchester 2015 erneut auf eine Friedenstournee mit Konzerten in Moskau, Wolgograd, Kiew und Minsk.

 

Foto © Uwe Lewandowski