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Pier Francesco Maestrini

Uwe Schwarz

Als gern gesehener Gast inszenierte Uwe Schwarz mehrfach in Kiel, sowohl im Theater im Werftpark als auch im Kieler Opernhaus, wo er zuletzt Giuseppe Verdis La Traviata und Die Lombarden erarbeitete. 

Uwe Schwarz studierte zunächst Musikwissenschaft, Schulmusik, Publizistik und Italienisch an der Georg-August-Universität Göttingen sowie an der Universität Hamburg, bevor er 1985 ein Zweitstudium der Fachrichtung Musiktheater-Regie an der Hamburger Hochschule für Musik und Darstellende Künste mit dem Diplom abschloss.

Es folgten Engagements als Spielleiter an der Hamburgischen Staatsoper, als erster Hausspielleiter und Regisseur an den Städtischen Bühnen Frankfurt/Main sowie als Oberspielleiter an den Vereinigten Städtischen Bühnen Krefeld-Mönchengladbach. 1997 wechselte er als Operndirektor ans Staatstheater Braunschweig, wo er bis 2002 fest engagiert war.

Uwe Schwarz hat in den vergangenen zwanzig Jahren an renommierten Theatern mehr als achtzig Produktionen in den Bereichen Schauspiel, Musical und Oper erarbeitet. Neben Gastengagements an großen deutschen Bühnen (Hamburg, Frankfurt, Mainz, Kiel, Braunschweig, Hannover, etc.) inszenierte er auch in der Schweiz, Dänemark, Spanien, Russland, Griechenland und beim Israel-Festival in Jerusalem. Seine Produktionen Ein Maskenball, Die Zauberflöte und Die Liebe zu den drei Orangen wurden an der Neuen Oper und im Bolschoi-Theater Moskau für die Goldene Maske nominiert und prämiert. Seine Revuen Der Neue Orpheus und Wo sind die Tränen von gestern Abend ... wurden am Megaro Musicis Athen als bedeutende Theaterereignisse in Griechenland ausgezeichnet.

Neben seiner Arbeit als Regisseur ist Uwe Schwarz als Dozent tätig (Schauspielschule Kiel, Musikhochschule Hamburg, Hochschule für Musik Hanns Eisler, Bundesakademie Wolfenbüttel) und schreibt regelmäßig Textbearbeitungen, Übersetzungen und Neufassungen sowie Libretti zu eigenen Stücken (u.a. zu den Musicals Herzstechen und Schuldenfalle, zum Oratorium Mararía, den Revuen Tempo Tempo, Höchste Eisenbahn und Der Neue Orpheus).

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Foto: Sarah Rubensdörffer

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