Peter Schmidt
Peter Schmidt wurde 1937 in Bayreuth geboren. Als 13-Jähriger erlebte er eine Inszenierung von Wagners »Götterdämmerung« – ein Ereignis, das ihn so faszinierte, dass es ihn einen künstlerischen Beruf ergreifen ließ. 1958 schloss Peter Schmidt sein Studium an der Werkkunstschule Kassel ab. Mit Mitte 20 kam er nach Hamburg, wo er sich 1972 selbständig machte. Aufträge großer Häuser, darunter Villeroy & Boch, Grohe, Hugo Boss, Estée Lauder oder Bertelsmann folgten. Peter Schmidt gestaltete außerdem Bücher und Magazine, entwarf das Logo sowohl für die Städte Bayreuth und Hamburg als auch für einige Orchester, darunter die Bamberger Symphoniker, die Münchner Symphoniker sowie das NDR Sinfonieorchester.
Mit der Gestaltung von Bühnenbildern beschäftigt sich Peter Schmidt, seit er 1994 für John Neumeiers »Zwischenräume« zur 9. Sinfonie Gustav Mahlers an der Hamburgischen Staatsoper Bühnenbild und Kostüme entwarf. Seit 2002 entwirft Peter Schmidt Bühnenbilder und Kostüme am Ernst Deutsch Theater und an der Hamburgischen Staatsoper – dort im Jahr 2003 für John Neumeiers Ballett TOD IN VENEDIG. 2002 wurde ihm die Umgestaltung des Innenausbaus der Hamburgischen Staatsoper anvertraut. Peter Schmidt engagiert sich darüber hinaus für ökologisches Bewusstsein und für Toleranz, u.a. durch die Mitarbeit bei der Initiative »step 21«. Für die Ausstellung »Viermal im Leben. Jüdisches Schicksal in Blankenese« übernahm Peter Schmidt die gesamte künstlerische Gestaltung. 2009 feierte das Ballett WÄRE HEUTE MORGEN UND GESTERN JETZT an der Zürcher Oper Premiere, Peter Schmidt arbeitete hier erstmals mit Heinz Spoerli zusammen.
Ferner gestaltete er die Konzerthalle in Bamberg und entwarf für Kent Nagano im Jahr 2002 die Bühne der Uraufführung von Ichirô Nodairas Oper MADRUGADA anlässlich des Schleswig-Holstein Musik Festivals in Kiel. Im Februar 2010 wurden in Montreal Kent Naganos Kinderlieder, mit Bildern von Peter Schmidt, uraufgeführt. Zahlreiche Auszeichnungen, darunter die Bayreuth-Medaille in Silber und das Bundesverdienstkreuz, würdigen sein kulturelles und gesellschaftliches Engagement.
Mit der Gestaltung von Bühnenbildern beschäftigt sich Peter Schmidt, seit er 1994 für John Neumeiers »Zwischenräume« zur 9. Sinfonie Gustav Mahlers an der Hamburgischen Staatsoper Bühnenbild und Kostüme entwarf. Seit 2002 entwirft Peter Schmidt Bühnenbilder und Kostüme am Ernst Deutsch Theater und an der Hamburgischen Staatsoper – dort im Jahr 2003 für John Neumeiers Ballett TOD IN VENEDIG. 2002 wurde ihm die Umgestaltung des Innenausbaus der Hamburgischen Staatsoper anvertraut. Peter Schmidt engagiert sich darüber hinaus für ökologisches Bewusstsein und für Toleranz, u.a. durch die Mitarbeit bei der Initiative »step 21«. Für die Ausstellung »Viermal im Leben. Jüdisches Schicksal in Blankenese« übernahm Peter Schmidt die gesamte künstlerische Gestaltung. 2009 feierte das Ballett WÄRE HEUTE MORGEN UND GESTERN JETZT an der Zürcher Oper Premiere, Peter Schmidt arbeitete hier erstmals mit Heinz Spoerli zusammen.
Ferner gestaltete er die Konzerthalle in Bamberg und entwarf für Kent Nagano im Jahr 2002 die Bühne der Uraufführung von Ichirô Nodairas Oper MADRUGADA anlässlich des Schleswig-Holstein Musik Festivals in Kiel. Im Februar 2010 wurden in Montreal Kent Naganos Kinderlieder, mit Bildern von Peter Schmidt, uraufgeführt. Zahlreiche Auszeichnungen, darunter die Bayreuth-Medaille in Silber und das Bundesverdienstkreuz, würdigen sein kulturelles und gesellschaftliches Engagement.
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