Richard Wagner
Lohengrin
- mit Übertexten -
„Mein lieber Schwan!“ Elsa von Brabant wird fälschlich des Mordes an ihrem unmündigen Bruder Gottfried, dem Thronerben, beschuldigt. Ihr Ankläger ist Friedrich von Telramund, auch aus herzoglicher Familie; dessen Frau Ortrud will die Freveltat gesehen haben, aber das ist gelogen. Sie selbst hat Gottfried zwar nicht umgebracht, aber immerhin in einen Schwan verzaubert. Warum? Um ihn – und durch ihre Anschuldigung auch Elsa – aus dem Weg zu räumen. Bei dem nun folgenden Gottesgericht erscheint ein vom Schwan gezogener unbekannter Ritter vor Elsa, bietet sich ihr als Streiter an und fragt als nächstes, ob sie ihn heiraten will. Ihrem Jawort schließt sich umgehend die erste voreheliche Mahnung an: „Nie sollst du mich befragen, noch Wissens Sorge tragen, woher ich kam der Fahrt, noch wie mein Nam und Art.“ Im Überschwang der Gefühle verspricht Elsa, nie zu fragen, wen sie eigentlich geheiratet hat. Und obgleich der wundersame Ritter im Gotteskampf für Elsa siegt, nimmt das Unheil damit seinen Lauf.
1850 wurde Wagners letzte „romantische“ Oper in Weimar unter der Leitung von Franz Liszt uraufgeführt. Wagner konnte dem Erfolg nicht beiwohnen, weil er wegen seiner Teilnahme an den Dresdner Aufständen steckbrieflich gesucht wurde.
Premiere: 28. Januar 2012
1850 wurde Wagners letzte „romantische“ Oper in Weimar unter der Leitung von Franz Liszt uraufgeführt. Wagner konnte dem Erfolg nicht beiwohnen, weil er wegen seiner Teilnahme an den Dresdner Aufständen steckbrieflich gesucht wurde.
Premiere: 28. Januar 2012
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Beachten Sie bitte, dass die Webseiten dynamisch erstellt wurden und daher die Information des QR-Codes veraltet sein könnte. Erstellungsdatum: 22. 02. 2012 um 20:54 Uhr.


