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Ricarda Regina Ludigkeit Uwe Schwarz

Pier Francesco Maestrini

Nachdem er in Kiel zusammen mit dem Cartoonisten Joshua Held Rossinis absurd-komische Reise nach Reims als Wechselspiel von Zeichentrickfilm und Bühnengeschehen inszeniert hat, wird Pier Francesco Maestrini sich in dieser Spielzeit mit Giuseppe Verdis Ein Maskenball von einer anderen Regieseite zeigen. 

Der italienische Regisseur wurde als Sohn des international gefeierten Opernregisseurs Carlo Maestrini und der Pianistin Cesarina Riso in Florenz geboren. Nach einem Studium der Geisteswissenschaften an der Universität seiner Geburtsstadt widmete er sich ebenso den Studien der Gitarre und Komposition. 

1993 gab er sein Regiedebüt mit dem Barbier von Sevilla bei der Stiftung Oper in Tokio, Japan. Insgesamt umfasst sein Regieschaffen mittlerweile über hundert Produktionen, vom Barockrepertoire über den Verismo bis zu zeitgenössischen Werken.

Neben der Regietätigkeit hat er auch u.a. 2005 an der Akademie der bildenden Künste in Palermo unterrichtet, 2007 am Italienischen Kulturinstitut der Yale University und an der »Arturo Toscanini«-Stiftung in Parma. 2003 wurde er mit dem internationalen Preis Siziliens »Il Paladino« ausgezeichnet.