Nikolai Gogol
Der Revisor
Eine kleine Stadt ist in Aufruhr: Es geht das Gerücht um, dass ein Revisor inkognito unterwegs sei, um die Kassenlage der Gemeinde zu prüfen. Sämtliche Honoratioren der Stadt, allen voran ihr Oberhaupt, der ehrenwerte Herr Stadthauptmann, haben eine Heidenangst davor und haben dazu auch allen Grund. Schließlich hat jeder von ihnen Dreck am Stecken. Sie alle lassen sich schmieren, bestechen, veruntreuen öffentliche Gelder oder erfüllen ihre Aufgaben nicht ordnungsgemäß. Gleichzeitig im Gasthaus des Ortes: Hier ist der junge Chlestakow abgestiegen. Er hat es sich zwei Wochen gut gehen lassen, ohne jedoch seine Rechungen bezahlen zu können. Es kommt, wie es kommen muss. Ohne dass es Chlestakow selbst ahnt, halten die städtischen Beamten ihn für den gefürchteten Besuch und tun von nun an wirklich alles, um ihm das Leben so bequem wie möglich zu machen.
„Den Spiegel soll nicht schelten, wer eine Fratze hat“, schreibt Gogol selbst als Motto über sein Stück. So ist die berühmte und urkomische Verwechslungskomödie gleichzeitig ein bitterböses Sittenbild einer moralisch korrumpierten Gesellschaft.
Premiere: 20. Mai 2012
„Den Spiegel soll nicht schelten, wer eine Fratze hat“, schreibt Gogol selbst als Motto über sein Stück. So ist die berühmte und urkomische Verwechslungskomödie gleichzeitig ein bitterböses Sittenbild einer moralisch korrumpierten Gesellschaft.
Premiere: 20. Mai 2012
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