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Johann Wolfgang Goethe

Die Leiden des jungen Werthers

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„Wie froh bin ich, dass ich weg bin!“ Werther ist ein getriebener, rastloser junger Mann, noch ohne festen Lebensentwurf. Nur eines ist klar: Keinesfalls will er so werden wie die Menschen, die vor lauter Arbeit ihr Leben verpassen. Werther ist ein einsamer Schwärmer, überschwänglich und emotional. Eines Abends macht er zufällig die Bekanntschaft mit Lotte, die er zu einem Tanzabend abholt. Mit ihrer Begegnung beginnt seine unbedingte, leidenschaftliche Liebe; dass die junge Frau bereits Albert versprochen ist, ignoriert er. Als sich die Dreiecksbeziehung jedoch zu sehr verstrickt und für Werther immer aussichtloser wird, nimmt er eine Arbeit an einem anderen Ort an, um sich dem Gefühlschaos zu entziehen. Doch die Entfernung kann er auch nicht lange ertragen, und so kehrt er zu Lotte zurück; unglücklicherweise ist diese mittlerweile mit Albert verheiratet. Werther muss erkennen, dass seine Liebe unerfüllt bleiben wird. Schließlich greift er zur Waffe und sucht seinen Ausweg im Freitod.
DIE LEIDEN DES JUNGEN WERTHERS ist eine der bekanntesten und unnachgiebigsten Liebesgeschichten der Literatur des „Sturm und Dranges“. Die Bearbeitung von Goethes Briefroman konzentriert sich ganz auf die drei Protagonisten Werther, Lotte und Albert und stellt aufrüttelnde Fragen über die Identitätsbildung junger Menschen innerhalb gesellschaftlicher Zwänge.

Wiederaufnahme: 18. Oktober 2009
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