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Wiebke Lehmkuhl Max Mutzke

Baiba Skride

Baiba Skride betete das Konzert geradezu in den ergriffen lauschenden Saal, von Nelsons und den Berliner Philharmonikern aufs Zarteste unterstützt.“

Berliner Morgenpost, 16.10.2010

 

Die in Lettland geborene Geigerin Baiba Skride zählt zu den profiliertesten Geigerinnen unserer Zeit und wird weltweit für inspirierende Interpretationen und ihren unverwechselbaren Geigenton geschätzt. Sie  spielt  mit  Orchestern von Weltrang  wie  den  Berliner  Philharmonikern,  dem Gewandhausorchester Leipzig, Boston Symphony Orchestra, New York Philharmonic und dem London Philharmonic Orchestra. Zu den Dirigenten, mit denen Baiba Skride zusammenarbeitet, zählen  Andris  Nelsons,  Yannick Nézet-Séguin, Kirill  Petrenko,  Gustavo  Gimeno,  Christoph Eschenbach, Donald Runnicles sowie Cornelius Meister, Jakub Hrůša, und Mikko Franck.

Höhepunkte der Saison 2016/17 sind Konzerte mit dem Philharmonia Orchestra London unter Jaime Martin, dem Royal Liverpool Philharmonic Orchestra und Vasily Petrenko, dem BBC Symphony Orchestra unter Simone Young im Rahmen der BBC Proms, sowie ein Wiedersehen mit Gustavo Gimeno bei den Wiener Symphonikern. Der Saisoneröffnung beim Gothenburg Symphony Orchestra unter Alain Altinoglu folgt eine Tournee mit Halt in Düsseldorf, Hannover, Frankfurt und Brüssel. Weitere Konzerte führen sie nach Japan, Australien und Neuseeland.

Auch in den USA konnte sich Baiba Skride als eine der führenden Violinistinnen etablieren. Nach ihrem Debüt beim New York Philharmonic im Frühjahr 2016 folgen in der aktuellen Saison Debüts beim Chicago Symphony Orchestra und dem Cleveland Orchestra. Außerdem folgt sie einer Wiedereinladung zum Boston Symphony Orchestra für die amerikanische Erstaufführung von Sofia Gubaidulinas Tripelkonzert für Violine, Violoncello und Bajan unter Andris Nelsons.

Baiba Skride ist auch als Kammermusikerin in den wichtigsten Spielstätten weltweit zu Gast. Zu ihren Partnern zählen Alban Gerhardt, Brett Dean, Daniel Müller-Schott, Sol Gabetta, Bertrand Chamayou, Xavier de Maistre und ihre Schwester Lauma Skride. Mit der Cellistin Harriet Krijgh, der Bratschistin Lise Berthaud und Lauma Skride wird sie, erstmals

in dieser Konstellation, Klavierquartette von Mozart, Mahler und Mozart unter anderem bei der Schubertiade Schwarzenberg und beim Malmö Chamber Music Festival spielen. Erstmals konzertiert sie 2016 beim Jerusalem Chamber Music Festival.

Für Orfeo spielte Baiba Skride zahlreiche Aufnahmen ein, darunter jüngst die Violinkonzerte von Nielsen und Sibelius. Des Weiteren erschienen Einspielungen der Violinkonzerte von Szymanowski, Schumann, Strawinsky, Martin, Brahms und Tschaikowsky.

Baiba Skride wuchs in einer Musikerfamilie in Riga auf, wo sie auch ihr Musikstudium begann. 1995 wechselte sie an die Hochschule für Musik und Theater Rostock zu Professor Pet ru Munteanu. Im Jahr 2001 gewann sie den 1. Preis des Queen Elisabeth Wettbewerbs in Brüssel. Sie spielt die Stradivari “Yfrah Neaman”, eine großzügige Leihgabe der Familie Neaman auf Vermittlung der Beares International Violin Society.

 

 

Foto © Marco Borggreve