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George Orwell

Animal Farm

Eine Revolutionssatire für Jugendliche und Erwachsene ab ca. 12 Jahren

Alles, was auf zwei Beinen geht, ist ein Feind.
Alles, was auf vier Beinen geht oder Flügel hat, ist ein Freund.
Kein Tier soll Kleider tragen.
Kein Tier soll in einem Bett schlafen.
Kein Tier soll Alkohol trinken.
Kein Tier soll ein anderes Tier töten.
Alle Tiere sind gleich.

Das sind die Regeln, die die Tiere der Farm nach ihrer Rebellion gegen den ungerechten Bauern aufgestellt haben. Sie wollen zusammen im „Animalismus“ leben - gleichgestellt und friedlich miteinander, zum Wohle aller. Eine kurze Zeit geht das auch gut. Schließlich jedoch zerstreiten sich die drei führenden Schweine und der aggressive Eber Napoleon, schreckt nicht vor Gewalt zurück: Er geht mit seinen Kampfhunden über Leichen und übernimmt die alleinige Führung. Plötzlich sind zwar alle Tiere gleich, aber manche sind „gleicher“. Die einstige hoffnungsvolle Vision wandelt sich langsam aber unaufhaltsam zu einer Schreckensherrschaft, aus der es kein Entkommen gibt. In Zeiten des arabischen Frühlings und der Krimkrise stellt sich Stephan Hintze mit seiner Inszenierung von Orwells Farm der Tiere den hochaktuellen Fragen dieser Zeit: Warum scheitern Revolutionen? Was sind die Konsequenzen? Wer oder was trägt die Verantwortung?

Premiere am 10. Oktober 2014