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begegnungen*

Gibt es in Damaskus eine Oper?
Was ist für Erwachsene so faszinierend an einer Geschichte über Riesen, Zwerge und Tarnkappen?
Ist Balletttänzer ein richtiger Beruf? 


begegnungen* sollen ermöglicht werden zwischen KielerInnen und Geflüchteten, zwischen Opernliebhabern und Theater-Neueinsteigern, zwischen Menschen jeden Alters und unterschiedlicher kultureller Identitäten.

Flüchtlinge werden durch begegnungen* konkret, direkt und unmittelbar unterstützt.

Kulturinteressierte Menschen erhalten die Möglichkeit sich zu engagieren, indem sie Geflüchteten, die sich finanziell keine Theaterkarte leisten können, einen kostenlosen Besuch des Theaters Kiel ermöglichen. Auf Initiative von Martina Vanicek, Theaterpädagogin am Theater Kiel, Tine Hielscher, freischaffende Kostüm- und Bühnenbildnerin aus Kiel, sowie Mahmoud Abu Lahem, der vor einem knappen Jahr aus Damaskus nach Kiel gekommen ist, starten die begegnungen* im April 2016. Das Theater Kiel unterstützt die Drei bei der Umsetzung dieses Projektes.

Wie läuft es ab? Die Interessierten kaufen für einen rabattierten Gruppentarif eine Karte für eine feste Vorstellung für sich und gleichzeitig eine Unterstützerkarte zum gleichen Preis. Diese Karte kommt einem Geflüchteten zugute, der an dem gleichen Abend wie der Teilnehmer selbst die Vorstellung besucht.

Dadurch entsteht eine Gruppe aus »alten« und »neuen« Kielerinnen und Kielern, die gemeinsam einen Theaterabend erleben. Eingerahmt wird der Abend von einer moderierten Einführung in das Stück sowie dem gemeinsamen Ausklang im Anschluss an die Vorstellung in der Kantine. Beteiligte Kollegen der Produktion kommen ebenfalls dazu. Am Abend gehen alle um begegnungen* reicher wieder auseinander, vielleicht mit einem neuen Kontakt oder auch mit dem festen Vorsatz, auch bei einer der nächsten begegnungen* wieder dabei zu sein.

Interessierte Kielerinnen und Kieler melden Sie sich bei unserem Mitarbeiter Ulrich Frey per Mail an begegnungen@marketing.theater-kiel.de oder telefonisch unter 0431 901-2840. Dort erfahren Sie auch die nächsten Vorstellungstermine und weitere Informationen. Initiativen, die interessierte Flüchtlinge betreuen, melden sich ebenfalls gerne direkt bei Herrn Frey.