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Pjotr I. Tschaikowski

Der Nussknacker

Ballett von Yaroslav Ivanenko

Spieldauer: ca. 2 Stunden, eine Pause
Spielstätte: Opernhaus
Mi 14.12. 17:00 Ausverkauft
Mo 26.12. 17:00 Restkarten
Mi 28.12. 19:30 Restkarten
Fr 30.12. 19:30 Karten

Ein beliebter Ballettklassiker für Groß und Klein steht pünktlich zur Weihnachtszeit auf dem Programm: Der Nussknacker. Frei nach dem Märchen von E.T.A. Hoffmann erzählt Yaroslav Ivanenkos Choreografie zur Musik von Pjotr I. Tschaikowski die Geschichte über das Mädchen Clara, dessen phantasievolle Vorstellungswelt sich zunehmend mit Claras Schulalltag überlagert. Schließlich findet sich das Mädchen an der Seite des geheimnisvollen Nussknackers mitten im Kampf um die verzauberte Nuss Krakatuk, die von der Mausekönigin geraubt worden ist. Yaroslav Ivanenkos Version von 2011 wirft ein neues Licht auf das bekannte Werk und zeigt es in junger neoklassischer Dynamik.

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Pressestimmen

Knackig-frischer Tanzklassiker startet in Kiel mit Ovationen (09.10.2011)

Mit Speck fängt man Mäuse, falsche Originalität ist fehl am Platz. Das hat der neue Kieler Ballettdirektor Yaroslav Ivanenko erkannt und bietet zu seinem Start dem Tanzpublikum einen fetten Ballettklassiker in abgespeckter Form. In sieben Wochen hat er mit einem blutjungen 20-köpfigen Ensemble aus aller Herren Länder Peter Iljitsch Tschaikowskys »Der Nussknacker« auf die Bühne des Opernhauses gestemmt. Die Tänzer agieren zugleich als Solisten und Corps de ballet. Sie und ihr Chefchoreograf wurden für diesen Kraftakt vom Premierenpublikum mit Ovationen gefeiert und umarmt [...] Nach mehr als 15 Jahren Durststrecke ohne Spitzentanz und Tutus bringen Ivanenko und seine Frau Heather Jurgensen, eine langjährige Herzensballerina der Hamburger, den klassisch akademischen Tanz an die Förde zurück [...] Lupenrein glückt das Schneeflocken-Sextett in klassischem Spitzentanz und weiß glitzernden, spitzig gezipfelten Tutus [...] Marina Kadyrkulova und Didar Sarsembayev verschlingen sich zu geometrischen Arabesken des arabischen Tanzes, und den ukrainischen Trepak springen akrobatisch Alexander Abdukarimov und Tomoaki Nakanome. Jubel.

Hamburger Abendblatt - Kaus Witzeling

Eine ganz individuelle Handschrift (01.12.2011)

Ein bewährter Klassiker zum Start in ein neues Kapitel Ballettgeschichte an der Kieler Förde: Dem komplett neu aufgestellten Ballett Kiel war mit Tschaikowskys populärem »Nussknacker« ein ebenso erfrischender wie hoffnungsvoller Spielzeitauftakt gelungen, geadelt von einer vorzüglichen Leistung des Philharmonischen Orchesters Kiel. […] Mit Yaroslav Ivanenko als neuem Ballettdirektor und Chefchoreograf sowie Heather Jurgensen als seine Stellvertreterin und Ballettmeisterin stehen nun zwei Künstlerpersönlichkeiten an der Spitze der neuen Compagnie, die offensichtlich über eine ganz individuelle Handschrift verfügen: die Kombination von unterschiedlichsten Traditionen auf der Basis des klassischen Balletts, gewürzt mit einer gehörigen Portion augenzwinkernder Ironie. […] Mit spürbarem Vergnügen stürzte sich die junge, international besetzte Balletttruppe in dieses kunterbunte Stil-Abenteuer, um am Ende in altvertrauter, spöttisch grinsender Starapotheose allfällige Finalerwartungen zu befriedigen.

Das Orchester - Detlef Bielefeld