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Olli Mustonen Esther Dierkes

Kai Kluge

Kai Kluge, Tenor, geboren in Sindelfingen, machte seine ersten musikalischen Schritte im Alter von fünf Jahren bei den Aurelius Sängerknaben Calw. Im Zuge seiner Gesangsausbildung trat er als einer der Drei Knaben in Mozarts Zauberflöte und als Hirtenknabe in Puccinis Tosca auf verschiedenen nationalen (Karlsruhe, Stuttgart, Frankfurt, Berlin) wie internationalen (Aix en Provence, Edinburgh, Madrid) Opernbühnen auf.

Er studierte an der Musikhochschule Karlsruhe bei Prof. Friedemann Röhlig und schloss seinen Bachelor mit Auszeichnung ab. Weitere Impulse erhielt er durch Meisterkurse bei Prof. Regina Werner-Dietrich (Operette), Peter Berne (Belcanto), Roberto Sacca, Thomas Hampson und Ks. Christa Ludwig. Im Laufe seines Studiums wirkte er in verschiedenen Produktionen der Opernschule Karlsruhe mit, beispielsweise als Journalist in Les Mamelles de Tiresias (Poulenc), als Jean (jüngster Sohn) in der Kinderoper Der gestiefelte Kater von César Antonowitsch Cui sowie als Basilio in Le nozze di Figaro.

Im Juni 2012 war er als Monostatos (Zauberflöte) im Opernprojekt des Liederkranz Calw zu hören. Im Mai 2014 sang er die Rolle des Ersten Mandarin in der Stadtteil-Oper Drachensöhne und Feentöchter (Karsten Gundermann) im Rahmen eines Sozialprojekts der Kammerphilharmonie Bremen. Im selben Monat gewann er beim Wettbewerb der Opernakademie Baden-Baden den 1. Preis. Kai Kluge ist Preisträger der Kammeroper Schloss Rheinsberg und Stipendiat der Hilde-Zadek-Stiftung. Im Februar 2015 war er Finalist beim Internationalen Wettbewerb »Franz Schubert und die Musik der Moderne«.

In der Spielzeit 15/16 war Kai Kluge Mitglied des Opernstudios des Staatstheaters Karlsruhe und sang dort beispielsweise den Pedrillo in Mozarts Entführung aus dem Serail.

Seit September 2016 ist er Mitglied im Opernstudio des Staatstheaters Stuttgart und trat unter anderem als Borsa in Rigoletto (Verdi) und Remendado in Carmen (Bizet) auf.

In der Saison 2017/18 wird er als Ensemblemitglied im Staatstheater Stuttgart in Fachpartien wie Tamino aus der Zauberflöte, Don Ottavio aus Don Giovanni und Lurcanio aus Ariodante (Händel) zu hören sein.