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Uwe Schwarz Alexander Fahima

Ulrich Waller

Ulrich Waller, geb. in Marburg an der Lahn, ist Regisseur und Intendant.

Nach einem Studium der Germanistik und Geschichte kam er 1976 als Regieassistent ans Schauspiel Frankfurt und war Assistent von Christof Nel, Wilfried Minks und später von Jürgen Flimm in Köln. 1979 war »Ella« von Achternbusch in der Concordia in Bremen seine erste Inszenierung.

Anfang der 1980er Jahre war er unter der Intendanz von Niels-Peter Rudolph Regisseur und Dramaturg am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg. 1988 wurde er Mitglied der künstlerischen Leitung des Frankfurter TAT (zusammen mit Elke Lang und Tom Stromberg).

Von 1995 an war er, zunächst zusammen mit Ulrich Tukur, seit der Spielzeit 2000/01 dann alleiniger künstlerischer Leiter der Hamburger Kammerspiele. Seit Herbst 2003 ist er künstlerischer Leiter des St. Pauli Theaters Hamburg.

Hier inszenierte er u.a. »Die Dreigroschenoper«, »Cabaret« und »Anatevka«. Sowie hauptsächlich Stücke des zeitgenössischen Unterhaltungstheaters, wie »Dreimal Leben«, »Der Gott des Gemetzels« und »Bella Figura« von Yasmina Reza und praktisch alle DEA der Stücke von Florian Zeller  u.a. »Die Wahrheit«, »Eine Stunde Ruhe« oder »Der Vater«.

2011 führte er in Berlin Regie bei dem Udo-Lindenberg-Musical »Hinterm Horizont«.

2014 und 2017 inszenierte er zusammen mit Matteo Marsan und Dania Hohmann zwei deutsch-italienische Theaterprojekte über ein Massaker deutscher Soldaten in einem italienischen Dorf »Albicocce rosse/Blutige Aprikosen« und über die ersten italienischen Arbeitsmigranten in Deutschland, »Amara terra mia/Mein bitteres Land«.

Er schrieb verschiedene Theaterstücke, drehte Dokumentarfilme für den NDR wie »Der geile Osten« oder »Der vergessene Krieg«, betreibt zusammen mit Thomas Collien das Hansa-Varietè-Theater in Hamburg und ist Dozent an der Theaterakademie Hamburg für »Unterhaltungstheater«.