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Richard Wagner

Der Ring des Nibelungen

mit Übertiteln

»Eine erhabene Sozialutopie, deren Auftritt die Mittel auch des Boulevards nicht scheut. Eine Befreiungsbotschaft, die alle Macht von Gold und Gewalt erledigen will, zugunsten des Postulats der Liebe. Eine Kosmologie und Theologie, deren Errichtung sich der Mittel alter Sagen und Lieder und des Nachhalls geschichtlicher Formationen bedient. Eine Parabel, die viele Ele­mente des Unbewussten und die beharrliche Erlösungssehnsucht des Menschen erlebt im Be­wusstsein von Gewalt und Gesetz und dem Fortschreiten der Mechanisierung und Industrialisie­rung aller menschlichen Tätigkeit. Parabel einer Geschichtsphilosophie, die des Menschen Selbstentfremdung aufheben will durch die Eroberung eines wiedergewonnenen Zustands der natürlichen Unschuld. [...] Ein letzter Weltentwurf, eine tönende Kosmogonie, das große Welttheater, in seinen ungezählten Facetten jeweils ein Teil auch der jeweiligen Wirklichkeit spiegelnd in ihrer konkreten Realität wie in ihren Visionen – und also ein Werk von immerwährender Aktualität. Wie immer man es verkleiden mag. Wie immer man es wenden und verwenden, wie immer man es gebrauchen und missbrauchen, wie immer man es verstehen und missverstehen mag.« Peter Wapnewski

Richard Wagners »Bühnenfestspiel für drei Tage und einen Vorabend« in einer Woche:

Das Rheingold am 11. Juni 2019
Die Walküre am 12. Juni 2019
Siegfried am 14. Juni 2019
Götterdämmerung
am 16. Juni 2019