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Hans Fallada

JEDER STRIBT FÜR SICH ALLEIN

Anna Quangel

»Ist das nicht ein bisschen wenig,

was du tun willst, Otto?«

 

Otto Quangel

»Ob wenig oder viel, Anna, wenn sie uns darauf

kommen, wird es uns unsern Kopf kosten... «

 

 

Da ist er: Der Brief, vor dem sie so viel Angst hatte. Jetzt hat sich Annas Befürchtung bestätigt: „[Es] gibt kein Ottochen mehr [...] und kein Führer der Welt bringt ihn wieder zurück!“

Berlin, 1940. Deutschland befindet sich unter Hitlers grausamer Machtherrschaft um Zweiten Weltkrieg. Nachdem ihr Sohn Otto an der Front gefallen ist, beschließen seine Eltern Anna und Otto Quangel, etwas gegen das Regime zu unternehmen. Otto will Postkarten verteilen. Doch ist das genug?

Im Kampf gegen die Macht der Nationalsozialisten ist höchste Vorsicht geboten. Auf dem Spiel steht nicht nur das Schicksal der Quangels – da ist auch noch die Jüdin Lore Rosenthal, die sich bei dem pensionierten Richter Fromm versteckt, der Gelegenheitsdieb Barkhausen und die durch und durch nationalsozialistische Familie Persicke. Sie alle verbindet die Frage nach den richtigen Loyalitäten, nach Mut und Menschlichkeit.

 

Der Studentenclub des jungen Theaters im Werftpark bringt Falladas Klassiker »Jeder Stirbt für sich allein« in der Bearbeitung von Luk Percival und Christina Bellingen auf die Bühne. Beim Spiel im Spiel werden Fragen nach Protestkultur und ihrer Entwicklung gestellt.

 

Premiere am 23.01.2019 um 20 Uhr im jungen Theater im Werftpark, Probebühne