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Henrik Ibsen

Rosmersholm

Spielstätte: Schauspielhaus
Fr 15.11.

765Rebekka West, eine junge Frau Mitte zwanzig, kommt auf das Gut Rosmersholm, um Beate, die Frau des Gutsherren Johannes Rosmer zu pflegen. Als Beate, die keine Kinder bekommen kann, sich im Mühlbach ertrankt, bleibt Rebekka auf Rosmersholm. Zwischen ihr und Rosmer entwickelt sich eine tiefe Freundschaft. Sie teilen gemeinsame Weltanschauungen und durch Rebekkas Zuspruch schöpft der Gutsherr wieder neuen Lebensmut und fasst den Plan, für seine neu gewonnenen politisch linksliberalen Positionen öffentlich einzustehen. Doch als sein Freund, der konservative Doktor Kroll, das mitbekommt, droht er Rosmer mit einer öffentlichen Schlammschlacht. Als ein alter Brief der verstorbenen Beate auftaucht, ändert sich alles. Rosmersholm wird mehr und mehr von den Geistern der Vergangenheit Heimgesucht und eine alte Schuld kommt ans Licht.
Die Stücke von Henrik Ibsen, nichts weniger als der größte Autor Norwegens, sind meisterhafte Kammerspiele, die mit großer psychologischer Finesse an den Lebenslügen ihrer Figuren rühren und vor allem immer wieder große Frauenfiguren ins Zentrum stellen: So ist auch Rebekka West eine vielschichtig schillernde Figur zwischen Zuneigung und Intrige, Freiheitsdrang und Besitzgier.

Regie  Daniel Karasek Bühne und Kostüme Claudia Spielmann

Premiere  15./16. November 2019