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Juli Zeh | Bühnenbearbeitung: Bernhard Studlar

Spieltrieb

Spielstätte: Schauspielhaus
Fr 18.01. 20:00 Ausverkauft
Sa 19.01. 20:00 Karten
Fr 25.01. 20:00 Restkarten
Sa 26.01. 20:00 Karten
Mi 30.01. 20:00 Restkarten
Mi 06.02. 20:00 Karten
Do 14.02. 20:00 Restkarten
Fr 22.02. 20:00 Karten

»Was die Menschen täglich ihre Entscheidungen nennen, ist nichts weiter als ein gut einstudiertes Spiel«, behauptet Alev. Er ist siebzehn und wie die vierzehnjährige Ada Schüler eines Elite-Gymnasiums, mitten in der Pubertät, abgeklärt, desillusioniert und zu intelligent, um sich den romantisierten Zukunftsvorstellungen seiner Eltern hinzugeben. Das einzige, was die beiden interessiert, ist moralische und gesellschaftliche Grenzen spielerisch auszuloten und zu überschreiten. Aus Langeweile entwickeln die beiden ein Experiment, bei dem sie die Machtverhältnisse der eigenen Schule umdrehen wollen. Dafür zwingen sie ihren Lieblingslehrer Smutek in eine Position, die ihn maximal angreifbar machen soll. Das Spiel beginnt! Wer hat den längeren Atem? Wer hat wen in der Hand? Und wie weit sind alle bereit zu gehen?

Juli Zeh ist eine der erfolgreichsten deutschen Romanautorinnen, die immer wieder gesellschaftliche Verhältnisse reflektiert und auslotet. Ihr 2004 erschienener Roman wurde bereits mehrfach für die Bühne adaptiert und portraitiert philosophisch genau und messerscharf pointiert eine Gruppe Jugendlicher, die in der Dekonstruktion der Erwachsenenwelt ihre Spielwiese entdecken. Eine ebenso erschreckende wie fesselnde Coming-of-Age-Geschichte der etwas anderen Art.

 

Regie Mona Kraushaar
Bühne Katrin Kersten
Kostüme Nini von Selzam

Premiere 18./19. Januar 2019 (Großes Haus)