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Edward Albee

Wer hat Angst vor Virginia Woolf?

ca. 2 Stunden, 20 Minuten (inkl. Pause)
Spielstätte: Schauspielhaus
Fr 28.09. 20:00 Restkarten
Sa 29.09. 20:00 Restkarten
Do 11.10. 20:00 Karten
Mi 17.10. 20:00 Restkarten
Do 18.10. 20:00 Restkarten
Mi 24.10. 20:00 Karten
Fr 26.10. 20:00 Restkarten
Fr 02.11. 20:00 Restkarten
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Es ist zwei Uhr nachts. Martha und George, ein Akademikerpaar in den besten Jahren, erwarten sehr spontan Gäste. Den Biologen Nick und seine Frau Süße, die sie gerade eben erst auf einer Universitätsparty bei Marthas Vater kennengelernt haben. Während der Bourbon fließt, beginnen Martha und George ihren langjährigen Beziehungskrieg vor dem jüngeren Paar auszubreiten. Erst sind Nick und Süße nur Zuschauer der gegenseitigen Demütigungen und Beschimpfungen, doch lassen sie sich im Laufe des Abends immer mehr in das Spiel der Gastgeber hineinziehen. Nach und nach kommen die dunkelsten Abgründe, schmutzigsten Geheimnisse und bittersten Lebenslügen ans Licht. Eine Nacht, die das Leben aller Beteiligten radikal auf den Kopf stellt, ihre Welt aus den Fugen wirft. Nur eines ist sicher: Am nächsten Morgen kann niemand mehr so weitermachen wie zuvor.

Edward Albees 1962 uraufgeführtes Stück ist ein Klassiker der amerikanischen Moderne. Als sein vermutlich bösester Text wurde »Wer hat Angst vor Virginia Woolf?« oft bezeichnet und gleichzeitig als sein faszinierendster. Mit großer Lust und perfider Finesse prallen die beiden Paare in einer wahren Zimmerschlacht der Worte aufeinander, in der Wirklichkeit und Illusion bald nicht mehr auseinanderzuhalten sind.

Premiere 14./15. September 2018 (Großes Haus)

Pressestimmen

Nicht Monster, sondern Verlorene (17.09.2018)

»Ungebremst lässt Agnes Richter Martha von der alkoholisiert überspannten Diva in kühlhitzige High-Noon-Stimmung und den schalen Kater nach der Schlacht rauschen. (…) Wie Oliver E. Schönfeld dazu George, diesen ›sumpfigen‹, unterschätzten Typen, mit ramponiertem Charme und lauernder Wut versieht, so scheinbar duldsam wie im passenden Moment bereit, die Anwürfe der Gattin rasiermesserscharf zu parieren, das ist absolut sehenswert. Auch weil er im Hass stets Georges Liebe mitschwingen lässt. (…) Zügig lässt Marius Borghoff den arroganten, stets dem eigenen Vorteil verpflichteten Besserwisser Nick Marthas Verführung erliegen. Und Claudia Friebel macht seine naiv überspannte Süße mit ihren Kicheranfällen und flackerndem Blick zur plötzlich anrührend mehrschichtigen Figur.«

 

 

Kieler Nachrichten - Ruth Bender

Mitten in der Angst vor Virginia Woolf (17.09.2018)

 »aufregendes Theater, zu recht mit großem Applaus bedacht.«

Schleswig-Holsteinische Landeszeitung - Sabine Christiani

Kleinstadtmief und Lebenslüge (15.09.2018)

»Eine von Siegfried Bühr und Katrin Busching beziehungsreich konstruierte Bühne, die das Muster der Wände des Zuschauerraums aufnimmt und zum Wanken bringt. Das während der gesamten Vorstellung das Licht im Zuschauerraum nicht vollständig verlöscht, verstärkt die Wirkung der alten Theaterweisheit ›Tua res agitur‹, ›um Dich, Zuschauer geht es‹.«

Hansen/Munk - Hannes Hansen