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15.06.2021

+++ Unser Spielplan für 2021/22 ist veröffentlicht! +++

In den Sparten Oper, Ballett, Schauspiel und Junges Theater im Werftpark sind insgesamt 35 Premieren geplant – das Philharmonische Orchester Kiel zieht mit seinen großen Konzerten in die Interimsspielstätte Wunderino Arena

Am heutigen Dienstag, 15. Juni haben wir unseren Spielplan für die Spielzeit 2021/22 präsentiert. Nach Monaten mit klein besetzten Produktionen und verringerter Zuschauerkapazität setzen wir insbesondere in der zweiten Spielzeithälfte auch auf große Choropern und reaktivieren das nun eine ganze Saison nicht bespielte Studio im Schauspielhaus. Das Philharmonische Orchester Kiel zieht wegen der Sanierung des Konzertsaals mit seinen acht Philharmonischen Konzerten und zwei der drei Con-spirito-Konzerte in die Interimsspielstätte »Philharmonie in der Wunderino Arena«.

Unser Spielzeitheft können Sie HIER herunterladen, das Konzertheft HIER.

Den Spielzeitauftakt gestaltet in diesem Sommer das Schauspiel mit dem Sommertheater »Kabale und Liebe« nach Friedrich Schiller mit Musik der Indie-Rockband Kettcar, das vom 12. bis 29. August insgesamt 16 Mal auf dem MFG-5-Gelände zu sehen ist.

Die Oper Kiel eröffnet ihre Saison am 28. August mit Giacomo Puccinis »Madame Butterfly«, inszeniert von Joachim Rathke, dessen eigentlich für die Spielzeit 2020/21 geplante Inszenierung von Alessandro Scarlattis 300 Jahre unerhörter Barockoper »Il Cambise – Geliebter Feind« nun am 8. Mai Premiere feiert. Mit der komischen Oper »Die Liebe zu den drei Orangen« von Sergej Prokofjew gibt Regisseur Dirk Schmeding sein Regiedebüt an der Oper Kiel (18.09.). Nach dem »Dschungelbuch« führt die Oper Kiel die Reihe der Familienopern im Opernhaus ab dem 15. Oktober mit »Jim Knopf und Lukas, der Lokomotivführer« nach Michael Ende mit Musik von Elena Kats-Chernin fort, es inszeniert Sarah Kohrs. Eine weitere aus der aktuellen Spielzeit verschobene Premiere ist Mozarts »Zauberflöte« in der neuen Dialogtextfassung von Roland Schimmel-pfennig und in der Regie von Daniel Karasek, die am 11. Dezember ihre Premiere feiert. Für die zweite Spielzeithälfte steht am 22. Januar mit dem Andrew-Llyod-Webber-Musical »Sunset Boulevard« (Regie: Adriana Altaras) ein Musical-klassiker ebenso auf dem Programm wie mit der Grand Opéra »Die Jüdin« von Jacques Fromental Halévy eine groß besetzte Choroper (12.03.), die Luise Kautz (»Die tote Stadt«) inszenieren wird. Generalmusikdirektor Benjamin Reiners führt gemeinsam mit Regisseurin Alexandra Liedtke (»Die Trojaner«) mit »Otello« seine Beschäftigung mit Giuseppe Verdis Alterswerk fort. Die Premiere ist am 30. April. Die Reihe der Kinderopern im Jungen Theater im Werftpark wird mit »Zwerg Nase« von Thomas Nutzenberger nach dem Märchen von Wilhelm Hauff fortgeführt, die Premiere ist am 9. April, Regie führt Lara Pansegrau.

Ein Saisonschwerpunkt der Oper ist in dieser Spielzeit die Beschäftigung mit Identitätsfragen im Spielplan. Hierzu ist unter dem Motto »Alte weiße Stücke?« am 15. Mai ein Thementag mit Expert*innen verschiedener Fachrichtungen geplant.

Das Ballett Kiel eröffnet seine Saison erneut am Theater Lübeck, wo ab September »Das Bildnis des Dorian Gray« nach Oscar Wilde zu sehen ist. Ihre erste Kieler Premiere feiert die Compagnie dann am 6. November mit dem neuen Märchenballett »Die Schöne und das Biest« von Yaroslav Ivanenko. Seine erste abendfüllende Choreografie präsentiert Amilcar Moret Gonzalez gemeinsam mit Roberto Carrozzino, Martina Nadalini und Virginia Tomarchio mit »Othello 2.0« ab dem 2. April. Und am 13. Mai heißt es dann wieder: »Junge Choreograf*innen« in der Neuen Salzhalle!

Auch beim Schauspiel Kiel werden einige für die Spielzeit 2020/21 bereits geplante und teilweise auch schon geprobte Stücke nachgeholt: Dariusch Yazdkhasti inszeniert Heinrich von Kleists »Michael Kohlhaas« (02.10.), Daniel Karasek widmet sich mit »Maß für Maß« erneut dem Werk William Shakespeares (15.10.), Nele Tippelmann legt das Weihnachtsmärchen »Der Zinnsoldat und die Papiertänzerin« von Roland Schimmelpfennig wieder auf (21.11.), Lisa Gappel poliert Simon Stephens »Country Music« für das Studio im Schauspielhaus noch einmal (20.11.), und Ulrike Maack inszeniert mit »Der Riss durch die Welt« (10.12.) ein weiteres Schimmelpfennig-Werk.

Den Saisonstart im Schauspielhaus macht jedoch am 11. September»Von Mäusen und Menschen« nach dem Roman von John Steinbeck, es inszeniert Annette Pullen. Das Studio folgt einen Tag später, am 12. September, mit dem grotesk komischen Gegenwartsstück »Der Fiskus« von Felicia Zeller in der Regie von Josua Rösing (»Amsterdam«). Ebenfalls im Studio folgt bereits eine Woche später »Mascha«, eine Hommage an die Lyrikerin Mascha Kaléko als Chanson-Revue von Rainer Bielfeldt, es inszeniert Kathrin Höft (19.09.). Das neue Jahr begrüßt das Schauspiel mit der Erfolgskomödie »Außer Kontrolle« von Ray Cooney in der Inszenierung von Siegfried Bühr (21.01.) sowie mit dem Gegenwartsstück »Gott wartet an der Haltestelle« von Maya Arad Yasur (23.01.) in der Regie von Kristin Trosits. Auch die Zusammenarbeit mit dem Jazz-Pianisten Martin Tingvall (»Was ihr wollt – Das Musical«) wird fortgesetzt: Er komponiert exklusiv für das Schauspiel Kiel die Musik für eine neue Theaterfassung von Theodor Storms »Schimmelreiter«. Regie führt Daniel Karasek, die Premiere ist am 4. März. Zum Ende der Saison inszeniert Malte Kreutzfeldt »Don Carlos« von Friedrich Schiller (23.04.), und aus der Spielzeit 2019/20 wird außerdem »Maria« von Simon Stephens in der Inszenierung von Mona Kraushaar (06.05.) nachgeholt. Den Abschluss der Spielzeit bildet am 8. Mai eine neue Uraufführung der jungen Regisseurin Anna-Elisabeth Frick (»Alice«).

Das Junge Theater im Werftpark beginnt seine Saison am 15. August mit dem als Netztheater umgesetzten neuen Stück »Wolfgang Wunderkind« von Christian Himmelbauer und mit dem Audiowalk »Kumbukumbu«, der sich mit Kiels kolonialer Vergangenheit und dem heutigen Blick aus Tansania darauf beschäftigt (20.08.). Analog geht es am 29. August mit der bereits fertig geprobten »Deutschstunde« nach Siegfried Lenz in der Regie von Johannes Ender los. Es folgt die Stückentwicklung »Licht oder nicht?« für die Zielgruppe der ab Zweijährigen in der Inszenierung von Anne Wittmiß (09.10.). Vinay Kumar beschäftigt sich in »Der Traum vom Wald« auf kindgerechte Art und Weise mit den Folgen von Naturzerstörung und Nachhaltigkeit (13.11.). Eine Fortsetzung gibt es zur Einstimmung auf die Weihnachtszeit ab dem 21. November: Dann heißt es gemeinsam mit Jurrit aus Lappland und Regisseurin Karolin Wunderlich wieder für alle ab fünf Jahren: »Winterbacken«. Aus der Spielzeit 2019/20 übernommen wird »Hitlerjunge Salomon« in der Inszenierung von Johannes Ender (12.02.). Annika Scheffel steuert mit »Point Nemo« ein neues Coming-of-Age-Stück für Jugendliche bei, das Astrid Großgasteiger inszenieren wird (30.04.). Den Saisonabschluss bildet »20.000 Meilen unter dem Meer« nach Jules Verne, wiederum in der Inszenierung von Astrid Großgasteiger (18.06.).

Die Konzertsaison des Philharmonischen Orchesters Kiel unter der Leitung von Generalmusikdirektor Benjamin Reiners steht ganz unter dem Motto der beginnenden Konzertsaalsanierung, die den Umzug in die eigens dafür konstruierte »Philharmonie in der Wunderino Arena« zur Folge hat. Acht Philharmonische Konzerte präsentiert das Orchester dort, dabei sind Werke von Bach bis Britten und von Beethoven bis Boulanger zu hören. Als Solist*innen konnten u. a. Linus Roth (Violine) für Erich Wolfgang Korngolds Violinkonzert sowie Marie-Elisabeth Hecker (Violoncello) mit den Variationen über ein Rokoko-Thema von Tschaikowski und Bomsori Kim (Violine) mit Alban Bergs Violinkonzert gewonnen werden. Nachgeholt werden u. a. auch das Oratorium »Die Jahreszeiten« mit dem Philharmonischen Chor Kiel sowie das Alphorn-Konzert von Daniel Schnyder mit dem Solisten Arkady Shilkloper. Neu in der Saison 2021/22 ist, dass die zweite Ausgabe des Philharmonischen Konzertes am Sonntagabend als so genanntes »Phil Extrakt« jeweils nur einen Teil des Konzertprogrammes – das Hauptwerk oder die Quintessenz daraus – beinhaltet. Das moderierte Konzertformat soll insbesondere neugierige jüngere Konzertbesucher*innen ansprechen. Ebenfalls wieder aufgelegt wird die genreübergreifende Konzertreihe »Con spirito« mit drei Konzerten im Kalenderjahr 2022. Los geht es mit der »Orchesterkaraoke« von Matthias von Hartz und Jan Wulf (15.02.), Bassposaunistin LisaHochwimmer ist Solistin bei zweiten 2. Con spirito in der ACO Thormannhalle in Büdelsdorf (17.03.) und für das 3. Con spirito geht das Orchester in den 007-Modus: Dann heißt es »Skyfall in concert« (28./29.05.) – die Kieler Philharmoniker spielen in der deutschen Erstaufführung dieses Programms die Skyfall-Filmmusik live to projection.

Auch die abwechslungsreichen Extra-Konzerte des Orchesters in der lille Brauerei und an der CAU stehen 2021/22 wieder auf dem Plan, einen neuen Anlauf nehmen die Philharmonischen Debatten in Zusammenarbeit mit dem schleswig-holsteinischen Landtag, ebenso das Konzert für Menschen mit Demenzerkrankung, Phil Harmonie. Und auch die beliebten Familienkonzerte im Opernhaus sowie die Küstenkidskonzerte für Kinder verschiedener Altersgruppen sind wieder fest eingeplant.

Karten & Abonnements

Der allgemeine Vorverkauf für die Spielzeit 2021/22 startet am Dienstag,10. August 2021 um 10.00 Uhr online, telefonisch und an den Vorverkaufskassen, für Abonnentinnen und Abonnenten bereits fünf Tage früher, am 5. August. Bis Ende Dezember 2021 wird monatsweise disponiert und verkauft, der Vorverkauf startet in der Regel immer am letzten Donnerstag eines Monats für den übernächsten Monat, Abonnent*innen genießen ein monatliches Vorkaufsrecht. Ab Januar 2021 soll nach Möglichkeit auch der längerfristige Kartenvorverkauf wieder eingerichtet werden.

Die Abonnements pausieren noch im Kalenderjahr 2021, es ist geplant die Abonnements mit weniger Vorstellungen in jeder Serie ab Januar 2022 wieder aufleben zu lassen. Alle Abonnentinnen und Abonnenten werden vom Theater informiert und auch Neu-Einzeichnungen sind ab August möglich.

Neuer Preis für Studierende, Schüler*innen, Azubis und Freiwillige

Um jüngere Menschen mit seinem Angebot direkter zu erreichen, führen wir mit Beginn der Spielzeit 2021/22 einen neuen ermäßigten Preis für Schüler*innen, Studierende und Auszubildende unter 30 Jahren sowie Teilnehmende an Freiwilligendiensten (BFD, FSJ, FÖJ) ein. Diese zahlen für Veranstaltungen im Opern- und Schauspielhaus sowie in der Wunderino Arena einen Einheitspreis von 8 € (an Freitagen und Samstagen sowie bei Premieren 12 €), für Vorstellungen im Jungen Theater im Werftpark an allen Wochentagen und auch bei Premieren 8 €. Diese Preise gelten im Vorverkauf im Schauspielhaus und in der Wunderino Arena ab Platzgruppe III, im Opernhaus ab Platzgruppe IV, an der Abendkasse für alle Platzgruppen.

Ab 5. August gelten für die Vorverkaufskassen folgende Öffnungszeiten:

OPERNHAUS

dienstags – freitags 10.00 –18.00 Uhr
samstags 10.00 – 13.00 Uhr

SCHAUSPIELHAUS

dienstags – freitags 10.00 – 18.00 Uhr
samstags 10.00 – 13.00 Uhr

ABOBÜRO

dienstags & donnerstags 10.00 – 13.00 und 15.00 – 18.00 Uhr
mittwochs & freitags 10.00 – 14.00 Uhr
samstags 10.00 – 13.00 Uhr