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Abschied von Yoonki Baek und Ks. Tomohiro Takada

mit Liedern und Arien von Mozart, Verdi, Puccini u. a.

Ende Juni darf das Opernhaus für 50 Besucher*innen wieder seine Pforten öffnen. Das nehmen wir zum Anlass, um zwei verdiente Künstler des Opernensembles zu verabschieden, die beide zur kommenden Spielzeit Kiel verlassen werden: Ks. Tomohiro Takada und Yoonki Baek. Die beiden verabschieden sich mit Liedern und Arien von Mozart bis Massenet von ihrem Kieler Publikum.

Programm:
 

Franz Schubert (1797 – 1828)
»Die Forelle« 
»Der Lindenbaum«
Ks. Tomohiro Takada                                              

Robert Schumann (1810 – 1856)
»Widmung«
Ks. Tomohiro Takada                                              

Stanislao Gastaldon (1861 – 1939)
»Musica proibita«
Yoonki Baek

Francesco Paolo Tosti (1846 – 1916)
»L’alba separa dalla luce l’ombra«
Yoonki Baek 

Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791)
»Deh vieni alla finestra« 
Serenata aus »Don Giovanni«

»Fin ch’han dal vino«
Champagner-Arie aus »Don Giovanni«
Ks. Tomohiro Takada

Giuseppe Verdi (1813 – 1901)
»La mia letizia infondere«
Arie aus »I lombardi alla prima crociata«
Yoonki Baek

Giuseppe Verdi
»Per me giunto ... Io morrò«
Arie aus »Don Carlo«
Ks. Tomohiro Takada

Giuseppe Verdi
»Io l’ho perduta«
Arie aus »Don Carlo«
Yoonki Baek

Erich Wolfgang Korngold (1897 – 1957)
»Mein Sehnen, mein Wähnen« 
Arie aus »Die tote Stadt«
Ks. Tomohiro Takada

Jules Massenet (1842 – 1912)
»Pourquoi me reveiller«
Arie aus »Werther«
Yoonki Baek

Giacomo Puccini (1856 – 1924)
»E lucevan le stelle«
Arie aus »Tosca«
Yoonki Baek

George Bizet (1838 – 1875)
»Votre toast … Toréador, en garde«
Arie aus »Carmen«
Ks. Tomohiro Takada

 

Zur Person:

Der Tenor Yoonki Baek wurde 1976 in Seoul (Südkorea) geboren und studierte dort von 1996-2002 an der Hanyang Universität Gesang (Lied und Oper). An der Hamburger Musikhochschule absolvierte er von 2004 bis 2006 bei Hanna Schwarz sein Aufbaustudium, nachdem er in Tokyo/Japan 2002 und in Bologna/Italien 2003 bereits zwei Meisterkurse abschloss. Yoonki Baek gewann zahlreiche Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben, u.a. den Mozart-Preis für Gesang in Hamburg 2005 und den Elise Meyer Wettbewerb 2006. In der Spielzeit 2005/06 wurde er als Herzog von Mantua (»Rigoletto«) am Stadttheater Görlitz engagiert und war ab der Spielzeit 2006/07 festes Ensemblemitglied am Stadttheater Osnabrück, wo er u.a. als Cassio in Verdis »Otello«, als Belmonte in Mozarts »Entführung aus dem Serail« und als Sandor Barinkay in Strauss’ »Zigeunerbaron«, weiterhin als Don Carlo in »Don Carlos«, als Walther von der Vogelweide in »Tannhäuser« und als Idamante in »Idomeneo« zu erleben war. Er ist bereits 2005/06 mit dem Philharmonischen Orchester Kiel, als Tamino in Mozarts »Zauberflöte« und als Sänger im »Rosenkavalier« in Kiel zu Gast gewesen und übernahm als neues Ensemblemitglied ab der Spielzeit 2009/10 u.a. die Titelrolle in Gounods »Faust« und den Part des Ferrando in Mozarts »Così fan tutte«.
Als Faust war er in den letzten Spielzeiten ebenso zu erleben wie auch als Rodolfo, Tamino und Hoffmann, als Oronte in Verdis »Lombarden« und als Des Grieux in Massenets »Manon«, sowie als Cavaradossi in unserer »Tosca« auf dem Rathausplatz und als Alfredo Germont in Verdis »La Traviata«. Außerdem stand er in Verdis »Requiem« und als Don Ottavio in »Don Giovanni« auf der Bühne, sowie auch als Stewa Buryja in »Jenůfa«, als Pinkerton in »Madama Butterfly«, als Macduff in »Macbeth«, als Lenski in »Eugen Onegin«, als Ismaele in unserer Sommeroper »Nabucco«, als Froh im »Rheingold« sowie als Don José in »Carmen« und Cavaradossi in »Tosca«.
In den letzten Spielzeiten zeigte sich Yoonki Baek u.a. als Herzog in Verdis »Rigoletto« und als Cavarodossi in Puccinis »Tosca«, als Riccardo im »Maskenball« und als Junger Zigeuner / Paolo Malatesta in Rachmaninows »Aleko / Francesca da Rimini«.
In der Spielzeit 2019/20 sang er u.a. den Edgardo in »Lucia di Lammermoor«.

Ks. Tomohiro Takada wurde 1976 in Japan geboren. Im Alter von 17 Jahren begann der Bariton seine klassische Gesangslaufbahn, 1999 schloss er sein Gesangstudium an der Musikhochschule Kunitachi in Tokio ab. Unter der musikalischen Leitung von Seiji Ozawa sang er in Japan den Eisenstein (Die Fledermaus), Marcello (La Bohème) und Figaro (Der Barbier von Sevilla). Seit 2004 lebt Tomohiro Takada in Deutschland, im Sommer 2007 war er als Gast im Staatstheater Stuttgart als Bello in La fanciulla del West von Giacomo Puccini zu erleben. Regelmäßig tritt er in seiner Heimat auf, ob als Solist der 9. Symphonie von Ludwig van Beethoven, in Gabriel Faurés oder Giuseppe Verdis »Requiem«, im »Deutschen Requiem« von Johannes Brahms, als Figaro in Rossinis Barbier von Sevilla, als Giorgio Germont in Verdis La Traviata oder zuletzt als Graf Almaviva in Mozarts Die Hochzeit des Figaro. Takada errang etliche Preise wie den 2. Preis im Yuai-Wettbewerb für deutschsprachige Lieder,  den Tamaki-Miura-Preis (1. Platz unter den Japanern) beim 4. Internationalen Operwettbewerb in Shizuoka und den 1. Preis im 4. Internationalen Operngesangs-Wettbewerb in Nagakute.
Seit der Spielzeit 2007/2008 gehört Tomohiro Takada zum Ensemble der Kieler Oper und war hier seitdem in italienischen, russischen, französischen und deutschen Opern vom Barock bis zur Moderne in vielen großen Rollen zu erleben. So sang er unter anderem den Marquis von Posa in Verdis Don Carlos, Graf Luna in Der Troubadour, Giorgio Germont in La Traviata, Renato in Ein Maskenball, Marcello in Puccinis La Bohème, Sharpless in Madama Butterfly, Figaro in Rossinis Der Barbier von Sevilla, Don Alvaro in Die Reise nach Reims, Guglielmo in Mozarts Così fan tutte, Graf Almaviva in Die Hochzeit des Figaro, die Titelrolle in Don Giovanni, Escamillo in Bizets Carmen, Graf von Nevers in Meyerbeers Die Hugenotten, Fürst Jeletzki in Tschaikowskis Pique Dame, die Titelrolle in Eugen Onegin, Wolfram in Wagners Tannhäuser, Beckmesser in Die Meistersinger von Nürnberg, Donner im Rheingold,  Gunther in Götterdämmerung, Herr Fluth in Nicolais Die lustigen Weiber von Windsor, Dr. Falke in Die Fledermaus, Harlekin in Richard Strauss' Ariadne auf Naxos, Mandryka in Arabellaoder Mirko Czentovic in der Uraufführung vonCristóbal Halffters Schachnovelle. Zuletzt sang er u.a. Renato in Ein Maskenball, den Geisterbote in Die Frau ohne Schatten und den Offizier Arno von Stahl in der Uraufführung Falscher Verrat.
Außerdem gastierte er an der Komischen Oper Berlin in Bernd Alois Zimmermanns Die Soldaten und im Opernhaus von Hyogo als Kaspar in Webers Freischütz. 2019 debütierte er mit großem Erfolg im Neuen Nationalheater Tokyo. Er sang dort die Hauptrolle in der Uraufführung von Akira Nishimuras Oper Asters. Seit Dezember 2017 ist Tomohiro Takada Kammersänger der Landeshauptstadt Kiel.