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Julia Bachmann Chiara Brunello

Francesca Boncompagni

Francesca Boncompagni wurde 1984 in Arezzo geboren. Nach ihrem Violinabschluss im »Istituto pareggiato Rinaldo Franci« in Siena im Jahr 2005 begann sie ihre formale Gesangsausbildung in Florenz bei Donatella Debolini und später bei Alessio Tosi, Lia Serafini und Sara Mingardo und Manuela Custer.

2007 besuchte sie die Barockakademie von William Christie »Le Jardin des Voix« und trat in der von »Canal France 3« produzierten und ausgestrahlten Dokumentation » Académie Baroque« auf, die 2011 von BelAir Classique auf DVD herausgegeben wurde.
2008 gewann sie den ersten Preis beim barocken Gesangswettbewerb »Francesco Provenzale« in Neapel, organisiert vom »Centro di Musica Antica Pietà dei Turchini«.

Sie hat mit dem Collegium Vocale Gent, Les Arts Florissants, Les Musiciens du Louvre, Accademia Bizantina, Concerto Italiano, Cappella Mediterranea, Divino Sospiro, Cappella della Turchini und Cappella Neapolitana sowie bei Modo Antiquo gesungen, unter Dirigenten wie Philippe Herreweghe, William Christie, Paul Agnew, Rinaldo Alessandrini, Ottavio Dantone, Francesco Corti, Leonardo García Alarcon, Francesco Cera, Vanni Moretto, Stefano Montanari, Gianluca Capuano und Frans Brüggen.

2014 sang sie die Rolle des Amore in Claudio Monteverdis »L'incoronazione di Poppea« bei einer Tournee in Japan mit dem Ensemble La Venexiana unter der Leitung von Claudio Cavina.

Im Jahr 2017 spielte sie in allen drei Opern der Monteverdi-Trilogie und der Marienvesper bei den Monteverdi 450 Jahr-Feierlichkeiten in Europa und den Vereinigten Staaten mit dem Monteverdi Choir & Orchester unter der Leitung von Sir John Eliot Gardiner und in der Regie von Elsa Rooke. Diese lange Tour gewann 2018 den prestigeträchtigen Royal Philarmonic Society Award.

Im Jahr 2018 spielte sie die Rolle der Euridice in Monteverdis »L'Orfeo« im Teatro Regio in Turin mit dem Dirigenten Antonio Florio und dem Regisseur Alessio Pizzech. Im selben Jahr spielte sie in Florenz die Hauptrolle der Dafne in der Oper »La Dafne« von Marco da Gagliano beim 81. Opernfestival von Maggio musicale fiorentino mit dem Dirigenten Federico Maria Sardelli und dem Regisseur Gian Maria Aliverti.

2019 spielte sie ihre erste Mozartrolle, die Costanza in »Il sogno di Scipione« im Teatro Malibran in Venedig mit dem Dirigenten Federico Maria Sardelli und der Regisseurin Elena Barbalich.

Francesca Boncompagni ist in vielen der renommiertesten Konzertsälen der Welt aufgetreten, wie der Cité de la Musique, der Philarmonie, dem Salle Pleyel und dem Théâtre des Champs-Élysées in Paris, dem Grand Théâtre in Aix-en-Provence, dem Palais des Beaux Arts in Brüssel , Philarmonie in Berlin, Alte Oper in Frankfurt, Konzerthaus in Wien, Felsenreitschule in Salzburg, Tonhalle in Zürich, Fundacion Gulbenkian in Lissabon, Palau de la Musica in Barcelona, ​​Auditorio Nacional in Madrid, Nationaloper in Bukarest, Lutoslawski Hall in Warschau, Barbican Center, Buckingham Palace und Royal Albert Hall in London, Palazzetto Bru Zane, Teatro Malibran und Teatro La Fenice in Venedig, Bunka Kaikan und Opera City in Tokio, JFKennedy Center in Washington DC, Memorial Center in S. Francisco, Lincoln Center und Carnegie Halle in New York.

Sie hat eine umfangreiche Diskografie mit Labels wie Pentatone, Phi, Clc, Alpha, Arcana, Virgin Classics, Brilliant Classics, France Musique, Stradivarius, Soli Deo Gloria und Sony Deutsche Harmonia Mundi. Die Aufnahme von »Werke für Chor und Orchester« von J.Brahms für das Label Phi mit Philippe Herreweghe gewann den Editor's Choice Award 2012 im Gramophone Magazine und den Choral & Song Choice Award 2012 im BBC Music Magazine. Die DVD von »Armide« von J.B.Lully für das Label FRA Muisca mit William Christie und Robert Carsen erhielt 2012 fünf Sterne im BBC Music Magazine; die Aufnahme von »Die Jahreszeiten« von F.J. Haydn für das Label Phi mit Philippe Herreweghe gewann 2014 fünf Sterne in der Zeitschrift Classic Voice; »Mattutino de’ Morti« von D.Perez für das Label Sony Deutsche Harmonia Mundi mit Giulio Prandi erhielt 2014 ebenfalls fünf Sterne für die Zeitschrift Classic Voice; »Stabat Mater« von L.Boccherini für das Label Brilliant Classics mit Ensemble Symposium erhielt 2016 fünf Sterne in der Zeitschrift Amadeus; und »L'amoroso e crudo stile« von L.Marenzio für das Label Arcana mit dem Rossoporpora Ensemble unter der Leitung von Walter Testolin erhielten 2018 fünf Sterne und den Preis »Aufnahme des Monats« in der Zeitschrift Classic Voice, fünf Sterne im Zeitschrift Musica und fünf Diapasons in der Zeitschrift Diapason.