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Lucia Napoli Leoni Kristin Oeffinger

Rebecca Nash

Rebecca Nash übernimmt am Theater Kiel die Rolle der Färberin in »Die Frau ohne Schatten« in der Inszenierung von Ks. Brigitte Fassbaender.

Von der Seattle Times als »leidenschaftlich singende Schauspielerin mit einer Stimme von beträchtlicher Fülle und Kraft« und für ihre »furchtlosen, aufregenden hohen Töne« gepriesen, triumphierte Rebecca Nash kürzlich in ihrer Rolle und ihrem Haus-Debüt als Senta in »Der fliegende Holländer« an der Seattle Opera. In der letzten Saison trat sie in ihrem Rollendebüt als »Turandot« an der Cedar Rapids Opera auf, sang Auftritte von Mendelssohns »Elijah« mit dem San Antonio Symphony Orchestra und war sowohl mit dem Phoenix Symphony Orchestra als auch dem Orchestra Iowa mit Beethovens 9. Symphonie unterwegs.

Rebecca Nash wurde bereits für eine Vielzahl von Rollen auf der ganzen Welt gefeiert. Ihre ersten Aufführungen als Kaiserin in »Die Frau ohne Schatten« absolvierte sie an der Opera de Bellas Artes beim Festival del Centro Histórico de México, sie begeisterte als Amelia in »Un ballo in maschera« und in der Titelrolle von »Ariadne auf Naxos« an der West Green House Opera, als Judith in »Herzog Blaubarts Burg« mit der Virginia Symphony, in der Titelrolle in »Káťa Kabanová« an der Oper Köln und als Miss Jessel in »The Turn of the Screw« in ihrem Amerika- Debüt an der Boston Lyric Opera, gefolgt von weiteren Auftritten mit der Central City Opera. Sie gab ihr Debüt an der Lyric Opera of Chicago als vierte Magd in »Elektra«, während sie Chysothemis coverte, und kehrte als fünfte Magd dorthin zurück, dirigiert von Andris Nelsons sowohl in Boston als auch in der Carnegie Hall. Sie sang die Marschallin in »Der Rosenkavalier« mit der English National Opera, eine Rolle, die sie später an der Scottish Opera zusammen mit Cio Cio San in »Madama Butterfly« wiederholte. Am Royal Opera House Covent Garden war sie als Barena in »Jenůfa« unter Bernard Haitink zu erleben (als kommerzielle Aufnahme erhältlich), als fünfte Magd in »Elektra« unter Semyon Bychkov und in einer konzertanten Produktion von »Daphne« unter Stefan Soltesz. Sie wiederholte ihre Rollen in »Jenůfa« an der Opéra de Lyon und »Elektra« mit Donald Runnicles bei einer konzertanten Aufführung bei den BBC Proms. Außerdem spielte sie Desdemona in »Otello« und die Titelrolle von »Jenůfa« beim Glyndebourne Festival, sowie die Titelrolle von »Arabella« und Magda in »La rondine« an der Opera North und trat mit »Erwartung« in der New Yorker Philharmonie und der New York City Opera auf. In ihrer Heimat gab sie ihr Debüt an der Opera Australia als Gräfin in »Le nozze di Figaro« am Sydney Opera House.

Als erfolgreiche Interpretin des Konzertrepertoires hat sie Strauss' »Vier Letzte Lieder« mit dem Norrköping Sinfonieorchester unter der Leitung von Daniel Harding und dem Orchester der Scottish Opera gesungen; Una poenitentium in Mahlers Sinfonie Nr. 8 und Strawinskys »Les Noces« beim Virginia Arts Festival; Beethovens Symphonie Nr. 9 mit Gustavo Dudamel un dem Orquesta Sinfónica Simón Bolívar, dem Caramoor International Music Festival, dem Orchester des 18. Jahrhunderts und dem Ulster Orchestra; Mendelssohns »Elijah« mit Kurt Masur und dem London Philharmonic Orchestra bei den BBC Proms, Dvořáks D-Dur-Messe auch bei den BBC Proms unter Sir Andrew Davis; und Faurés »Requiem« mit Graeme Jenkins und dem Orchestre National de Lyon. Weitere Konzertauftritte der Sopranistin waren Rachmaninows »Die Glocken« mit dem Buffalo Philharmonic, Beethovens »Egmont« und seine C-Dur-Messe sowie ein Konzert mit Mozart-Arien mit dem Scottish Chamber Orchestra, Mozarts c-moll-Messe mit dem Royal Liverpool Philharmonic Orchestra, Dvořáks Requiem mit dem Danish Radio Orchestra, Mozarts Krönungsmesse mit dem RTVE Madrid, Verdis Requiem in der Royal Albert Hall und in der Kathedrale von Guilford, Beethovens Missa Solemnis mit dem West Australian Symphony Orchestra, Beethovens »Ah Perfido!« mit den London Mozart Players und ein Programm mit Mozart-Ensembles mit Sir Roger Norrington bei den BBC Proms. Sie arbeitete auch mit dem Orchestra oft he 18th century bei Beethovens 9. Symphonie und »Egmont« auf einer Tournee durch Japan, Frankreich, Spanien, den Niederlanden und Hong Kong.

Lied-Recitals führten sie zusammen mit Graham Johnson zum Klavier-Festival Ruhr und den Sommerabenden des Scottish Chamber Orchestra in der East Neuk-Reihe, wo sie mit Iain Burnside auftrat. Ebenso präsentierte sie Programme beim Bath Festival, am St. John's Smith Square in London und bei der Temple Square Concert Series in Salt Lake City, Utah.

Rebecca Nash erhielt die höchste australische Ehrung, den »Inaugural Dame Joan Sutherland« Gesangspreis und gewann den ersten Preis bei den »Herald Sun Aria and Australia Singing Competitions«. Sie studierte an der Monash University, bevor sie ihr Advanced Postgraduate Diploma am Royal College of Music in London erhielt.