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Eine szenisch-nachhaltige Reise durch das Schauspielhaus
Aktionstag von und für Performing for future

7000 Setzlinge - Szenen für Morgen

»Sehr geehrte Damen und Herren

Wir bedauern Ihnen mitteilen zu müssen…« […]

»Nee, so geht das nicht. […] Das klingt jetzt, wie eine Todesanzeige, dass darf aber nicht so klingen.«

Zwei Moderator*innen, die vor der Aufgabe stehen, ihrem Publikum Hoffnung zu geben und gleichzeitig den Weltuntergang anzukündigen. Fieberhaft überlegen sie, wie sie die Menschen mit dieser Botschaft erreichen können, um eine Veränderung zu bewirken. Aber wieso noch eine Veränderung, wenn es sowieso schon zu spät ist? Doch dann hat eine*r von ihnen eine Idee.

Therese Schmidts dystopischer Text »Bitte, legen Sie Ihre Waffe weg« ist einer von vielen, die am letzten Septemberwochenende deutschlandweit an Theatern unter dem Motto »Szenen für morgen« zur Aufführung gebracht werden. Das Netzwerk für Nachhaltigkeit in den Darstellenden Künsten Performing for Future hatte für das Projekt »7000 Setzlinge« Autor*innen dazu aufgerufen, Beiträge zur Leitfrage »Wie sollen, wie wollen, wie werden wir leben?« einzureichen. Entstanden sind Utopien, Dystopien und vor allem Fragen und Handlungsimpulse verpackt in Geschichten, performativen Gedankenfetzen und poetischen Monologen.

Auch wir beteiligen uns am Aktionstag, den 23.09.2023 und laden unser Publikum ein, Orte hinter den Kulissen des Schauspielhauses zu erkunden, die von unseren Künstler*innen passend zum Thema bespielt werden. Jeweils 20 Zuschauer*innen wandeln durch die Probebühnen, Garderoben, die Maske und andere Räume. Dort erleben sie szenische Lesungen, in denen es nicht nur um die Frage nach materiellen, sondern auch nach menschlichen Ressourcen, nachhaltigen Lebensweisen und einen Blick auf die Zukunft geht.

Folgende Texte sind Teil unserer szenisch-nachhaltigen Reise durch das Schauspielhaus:

»Bitte, legen Sie ihre Waffe weg« von mehrblick&ton (Therese Schmidt und Wolfgang Heiniger)

»2076« von Akin Sipal

»Rohre« von Kathrin Schobel

»Der Regen« und »Der Staub« von Anton Dudda

»Ballett der Krisenkrise« und »Jetzt!« von Azan Garo

Am Ende des Rundgangs sind partizipative Aktionen geplant, wie z.B. eine Zukunfts-Werkstatt und das Pflanzen eines Setzlings im Hinterhof des Schauspielhauses. Dabei wollen wir den Austausch zwischen Theaterschaffenden und Gäst*innen anregen.

Wir wollen uns mit der Teilnahme am Projekt mit der Nachhaltigkeitsbewegung von Performing for Future solidarisieren und uns in Partizipation mit den Zuschauer*innen transparent fragen, wie das Theater Kiel in Zukunft noch stärker ein Teil davon sein kann. Wir möchten auch zeigen, welchen Beitrag das Theater als prägende Kulturinstitution in Kiel für eine nachhaltige Stadt bereits leistet.

Nehmen Sie teil an unserer spannenden, außergewöhnlichen Auseinandersetzung mit unser aller Zukunft!

Leider ist die Performance nicht barrierefrei. 

Die Veranstaltung ist kostenlos. Aufgrzund der begrentzten Platzkapazitäten bitte Zählkarten an der Theaterkasse reservieren.