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Duncan Macmillan (mit Jonny Donahoe)

All das Schöne

Wofür lohnt es sich zu leben? Aus der Perspektive eines Kindes ist diese Frage sehr einfach zu beantworten: für Eiscreme, Achterbahn fahren und Wasserschlachten. Aber je älter man wird, je komplexer die eigenen Beziehungen werden und je mehr man die Absurdität der Welt durchschaut, desto schwieriger, aber umso notwendiger ist es, Antworten auf diese Frage zu finden. In Duncan Macmillans Monolog »All das Schöne« entwirft eine Frau eine Liste all der Dinge, für die es sich zu leben lohnt. Als Siebenjährige möchte sie ihre depressive Mutter davor bewahren, sich das Leben zu nehmen und notiert Punkte, die neuen Lebensmut zurückbringen sollen. Es beginnt kindlich naiv und unbedarft, aber Jahr um Jahr ergänzt sie Dinge, bis aus 100 Kleinigkeiten 1.000 und schließlich 1.000.000 werden. Natürlich rettet diese Liste kein Leben – auch nicht das ihrer Mutter – aber sie gibt ihr immer wieder Halt und sensibilisiert für die unscheinbaren Schönheiten des Alltäglichen.

Duncan Macmillans Stück ist ein poetisches Feuerwerk und deckt humorvoll und feinsinnig die Ereignisse auf, denen ein besonderer Glanz innewohnt. Ein lebensbejahender Text, der unverblümt mit dem schwierigen Thema Depression umgeht, sowohl schmerzhafte wie fröhliche Momente zulässt – und ganz nebenbei die Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens gibt.

Die Premiere und weitere Spieltermine werden im jeweiligen Monatsspielplan veröffentlicht.
Der Vorverkauf startet immer am letzten Donnerstag eines Monats für den übernächsten Monat, für Abonnent*innen bereits zwei Tage früher, also immer am letzten Dienstag eines Monats.