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A. R. Gurney

Love Letters

ca. 90 Minuten (keine Pause)
Spielstätte: Schauspielhaus
Di15.12.20:00Karten
Mi23.12.20:00Karten

Andrew, aus armen Verhältnissen, und Melissa, aus reichem Elternhaus, kennen sich von klein auf und schreiben einander. Kleine Zettel und Dankeskarten in der Schule. Später, als sie getrennt voneinander Internate und Colleges besuchen, Beziehungen haben, große und kleine Höhepunkte und Katastrophen erleben, sind es Briefe. So bleibt ihre Verbindung trotz räumlicher Distanz ein ganzes Leben bestehen:  Leistenbruch, Liebeskummer, Psychotherapie, Weltkrieg, Zahnspange oder Promotion – humorvoll und  melancholisch, ironisch, und romantisch werden die kleinen Probleme und großen Sorgen der beiden im schriftlichen Kontakt  lebendig.

»Love Letters« ist ein zu Recht viel gespielter Klassiker. Ein wunderschöner, mal leichtgängig-komischer, mal dramatisch-existenzieller Dialog in Briefen für zwei Schauspieler*innen, den Generalintendant Daniel Karasek neu für die Bühne des Kieler Schauspielhauses einrichtet.

Premiere: 25. September 2020

Weitere Spieltermine folgen und werden im jeweiligen Monatsspielplan veröffentlicht.
Der Vorverkauf startet immer am letzten Donnerstag eines Monats für den übernächsten Monat, für Abonnent*innen bereits zwei Tage früher, also immer am letzten Dienstag eines Monats.

Audio

Werkeinführung in 2 Minuten: Love Letters

Ab dem 25. September im Kieler Schauspielhaus!

Pressestimmen

Große Begeisterung (28.09.2020)

„Briefe sind unsere Stärke und unsere Rettung“, heißt es in dem mit großer Begeisterung aufgenommenen Stück Love Letters, das am Wochenende im Kieler Schauspielhaus Premiere feierte. Das Werk zeichnet zwei Leben, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Es nimmt die Zuschauer auf ungewöhnliche Art mit auf eine biografische Zeitreise. [...]

Es ist eine Freude zu sehen, wie Jennifer Böhm und Christian Kämpfer unter der Regie von Generalintendant Daniel Karasek das Stück mit so viel Leben erfüllen. Dabei ist es so gebaut, dass es zunächst eher wie eine Lesung anmutet. [...] Aber zuweilen wirkt der Briefwechsel wie ein Tischtennisspiel. Rede und Gegenrede werden so schnell ausgetauscht, dass richtig Fahrt aufkommt.

Kieler Nachrichten - Thomas Richter

Enthusiasmus und Coolness (28.09.2020)

Andrew ist der Motor des Briefwechsels, ein begeisterter Schreiber, der mit Worten besser umzugehen versteht als mit Taten. Während er Melissa in ausführlichen Episteln sein Leben schildert, sind ihre Antworten meist lakonisch knapp. Wie sehr dieses Entfant terrible seine Briefe dennoch liebt, zeigt Jennifer Böhm, die gerührt, mit stillem Lächeln mitliest, wenn Christian Kämpfer alias Andy mit fast kindlichem Enthusiasmus seine Texte formuliert. Stehen anfangs die pubertären Empfindlichkeiten der Jugendlichen im Mittelpunkt der Briefe, geht es später um Enttäuschungen, Verletzungen und Eifersucht. Dann springt Kämpfer schon mal auf, nestelt an seiner Krawatte und schlägt mit der Faust auf den Tisch. Böhm bleibt in ihrer Körpersprache meist cool, legt maximal die Füße auf den Tisch und schminkt sich die Lippen knallrot.

SHZ - Sabine Christiani