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6. Norddeutsches Festival für junges Publikum »Hart am Wind«

5. Juni bis 9. Juni 2019 

»Hart am Wind« kommt nach Kiel

Das norddeutsche Festival für junges Publikum wird 2019 erstmals in Kiel stattfinden und im jungen Theater im Werftpark zu Gast sein. Damit bietet sich eine einmalige Gelegenheit eine erlesene Auswahl hochklassiger Theaterinszenierungen für Kinder und Jugendliche zu erleben, zu diskutieren und die beteiligten Theaterleute hautnah kennenzulernen. Darüber hinaus findet ein umfangreiches Begleitprogramm von Workshops und Diskussionen für ein Fachpublikum statt.

Die eingeladenen Produktionen werden von einem erfahrenen Auswahlteam erwählt, bestehend aus: Henning Fangauf, bis 2018 war er stellvertretender Leiter des Kinder- und Jugendtheaterzentrums, Frankfurt am Main, Céline Bartholomaeus, Theatervermittlerin am Staatstheater Braunschweig und Karolin Wunderlich, Theaterpädagogin am jungen Theater im Werftpark Kiel. 

Vielfalt (er)leben

Jedes »Hart am Wind« -Festival hat einen thematischen Schwerpunkt, 2019 in Kiel wird es um Vielfalt gehen: Vielfalt von Menschen und Figuren auf der Bühne, von Formen und Inhalten. Bildet das, was auf unseren Bühnen geschieht, bereits die Vielfalt in unserer Gesellschaft ab oder müssen wir stärker daran arbeiten, jedem eine Stimme zu geben? Wie werden Frauen und Männer, Menschen mit Migrationshintergrund oder marginalisierte Gruppen heute auf der Bühne für ein junges Publikum dargestellt und was ist möglich? Wir wollen uns ansehen, welche Vielfalt an Geschichten und ästhetischen Spielformen es schon heute im Kinder- und Jugendtheater gibt, was für die Zukunft noch möglich sein sollte und was wir uns wünschen.

Ausschreibung

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Das Auswahlkomitee

Céline Bartholomaeus

Studierte Kunst in Aktion & Kunstwissenschaften an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig.
Vor ihrem Engagement am Staatstheater Braunschweig arbeitete sie als freiberufliche Theaterpädagogin mit verschiedenen Institutionen (u. a. Schulen, ASTA der TU Braunschweig, Büro für Migrationsfragen, Antikriegshaus Sievershausen, Theaterpädagogisches Zentrum für Braunschweig & die Region, Lot-Theater, JTW Spandau) & realisierte künstlerische Projekte & Inszenierungen mit dem Fokus auf Diversität, Empowerment & politischer Bildung. 
Seit Februar 2017 ist sie als Theatervermittlerin & Projektleitung für das Kooperationsprojekt »Theater in die Schule« zwischen dem Staatstheater Braunschweig, der Bürgerstiftung Braunschweig & der Sally Perel Gesamtschule tätig. 
Seit der Spielzeit 2018/2019 ist sie als Lehrbeauftragte an der HBK Braunschweig für »Theater in die Schule« verantwortlich. Zudem leitet sie diese Spielzeit das postkoloniale rassismuskritische Projekt »New-POWER!« in Kooperation mit lokalen Akteur*innen.

Henning Fangauf

Ist Fachexperte für Kinder- und Jugendtheater, arbeitet freiberuflich als Lektor und Dramaturg. Von 1996 bis 2018 war er stellvertretender Leiter des Kinder- und Jugendtheaterzentrums in der Bundesrepublik Deutschland in Frankfurt am Main. Nach seinem Studium der Germanistik und Geschichte in Würzburg und Hamburg arbeitete er zunächst als Dramaturg an den Theatern in Coburg, Osnabrück und Bremen. Sein Engagement gilt dem Internationalen Austausch im Kinder- und Jugendtheater und der Autorenförderung. Er hat in zahlreichen Jurys und Kommissionen (u. a. Beirat Theater und Tanz des Goethe Instituts) mitgearbeitet, Beiträge zum Kinder- und Jugendtheater verfasst und mehrere Bücher mit zeitgenössischen Theaterstücken herausgegeben. Henning Fangauf lebt in Hofheim am Taunus. 

Karolin Wunderlich

Ist ausgebildete Erzieherin, Erlebnis- & Theaterpädagogin sowie freie Regisseurin. Sie hat als Regisseurin verschiedene Stücke inszeniert, u. a. die Produktion »Dreck« von Robert Schneider, welches zum renommierten KONTAKT-Kulturfestival nach Bamberg eingeladen wurde. 

In den Spielzeiten 2014/2015 sowie 2015/2016 arbeitete sie am Theater Schloss Maßbach als Theaterpädagogin, bevor sie zur neuen Spielzeit 2016/2017 nach Kiel ans junge Theater im Werftpark wechselte. Hier leitet sie verschiedene Spielclubs, u. a.  den »Jugendclub« und den »Studierendenclub«, zeichnet verantwortlich für die szenische Einrichtung von »Drehscheiben«, übernimmt die Projektleitung der »Themenwochen: Jugend« und betreut das Partnerschulprogramm.