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Pier Francesco Maestrini Serena Sinigaglia

Alessandra Panzavolta

Alessandra Panzavolta wurde in Italien geboren und begann ihre klassische und moderne Tanzausbildung am Teatro alla Scala in Mailand. Mit einem kontinuierlichen Stipendium konnte sie ihre Tanzausbildung an der »Royal Academy of Dancing« in London unter der Leitung von M. Margot Fontayn abschließen. Zur gleichen Zeit absolvierte sie ein Studium in Fremdsprachen und Geisteswissenschaften und begann ihre musikalischen Studien.
Im Alter von 15 Jahren begann sie als Solistin zu tanzen und debütierte als Primaballerina in »Der grüne Tisch« von Kurt Jooss am Teatro Filarmonico di Verona, wo sie drei Jahre lang im Ensemble blieb.
Seitdem trat sie an den wichtigsten italienischen und europäischen Theatern auf und wurde 1990 vom italienischen Kulturministerium als Repräsentantin des italienischen Tanzes für eine Tournee ausgesucht, die sie u.a. nach Mailand, Rom, München, New York, Moskau und Tokio führte.
An der Oper Rom begann ihre Karriere als Choreografie- und Regieassistentin für Ballette und Opern. Dort arbeitete sie mit Künstlern wie Margherita Pistoni, Robert North, Yannis Kokkos, Pierluigi Pizzi, Roberto Laganá und anderen.
1995 arbeitete sie in Reggio Emilia mit Emilio Sagi zusammen, mit dem sie die den Doppelabend »El Retablo di Maese Pedro« und »Il Cordovano« inszenierte. 1999 übernahm sie dort die Wiederaufnahme von Massenets »Werther« in der Regie von Alberto Fassini mit Giuseppe Sabbatini und Sonia Ganassi.
1996 und 1997 wurde sie zum Rossini Festival in Pesaro und zum Wexford Opera Festival eingeladen, wo sie mit »Carmen« in die Opernszene zurückkehrte. Im selben Jahr beteiligte sie sich an der Produktion von »Macbeth« in der Regie von Graham Vick und dem Dirigat von Ricardo Muti zur Inauguration der Spielzeit des Teatro alla Scala.
1999 übernahm sie am Teatro Politeama von Lecce die Übernahme von »I Capuleti e i Montecchi«  und begann ihre Zusammenarbeit mit José Luis Castro und dem Teatro della Maestranza di Siviglia für »Der Barbier von Sevillia« und »Le Nozze di Figaro«. Ebendort führte sie 2000 auch Regie bei »Il segreto di Susanna« als spanische Erstaufführung.
Im selben Jahr war sie am Teatro Regio in Turin auch als Choreografin bei »Rigoletto« verpflichtet, genau wie für »Isola del Tesoro« am Teatro Stabile del Veneto, das die Biennale von Venedig eröffnete. Zum  Rossini Opera Festival nach Pesaro kehrte sie für »La Scala di seta« zurück, und nach Sevilla für »La Traviata« in der Regie von Placido Domingo.
Von 1995 bis 1999 war sie künstlerische Leiterin der Tanzschule S.P.I.D. in Mailand und Dozentin für Pantomime und Theatergestik an der Katholischen Universität Mailand.
Seit 2001 ist sie am Teatro de la Maestranza in Sevilla als Produktionsdirektorin engagiert, während sie ihre Arbeit als freischaffende Regisseurin und Choreografin fortsetzt. In Orvieto inszenierte sie »Gianni Schicchi«, am Teatro Bellini in Catania »Hänsel und Gretel« und in Madrid das Diptychon »Il segreto di Susanna« und »Chateau Margot«.
Eine kontinuierliche Zusammenarbeit verbindet sie seit 1999 mit Luca De Fusco, mit dem sie als Choreografin die Produktionen »Il viaggio a Venezia«, ​​»I venexiani«, »Il mercante di Venezia« und »I due Foscari« realisiert hat.
Zu ihren weiteren Engagements zählen u.a. »Schade, dass sie eine Hure ist« am Teatro Olimpico di Vicenza , »The Laboratory of the Dot.Faust« am Teatro Real Madrid, »Arcibaldo Sonuvari« am Teatro Comunale di Modena Oper, und am Teatro la Fenice di Venezia »Der Impresario von Smirna«.