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Ulrike Maack Annette Pullen

Johannes von Matuschka

Johannes von Matuschka wurde 1974 in Bonn geboren und wuchs in Bonn, New York und Berlin auf. Parallel zu seinem Jura-Studium an der Humboldt-Universität in Berlin war er als Schauspieler tätig und wirkt bis heute bei zahlreichen Theater- und Filmproduktionen mit, zuletzt in der Jugendbuchverfilmung Rubinrot.  Nach dem 1. juristischen Staatsexamen absolvierte er ein Regie- und Schauspielstudium am Wiener Max-Reinhardt Seminar. Von 2004 bis 2006 war er Regieassistent an den Münchner Kammerspielen, arbeitete dort u.a. mit Regisseuren wie Thomas Ostermeier, Luk Perceval, Johan Simons, Sebastian Nübling und Stephan Kimmig zusammen und legte eine Reihe erster eigener Regiearbeiten vor. Seit 2007 arbeitet er frei und inszenierte u.a. am Landestheater Linz, am Mainfranken Theater Würzburg, am Theater Konstanz und am Staatstheater Nürnberg; seine dortige Inszenierung von Arthur Millers Die große Depression gewann 2010 den Hauptpreis der bayrischen Theatertage, 2013 errang er mit John Donnellys Besser wissen den Ensemblepreis. Darüber hinaus realisiert Johannes von Matuschka immer wieder internationale Produktionen, u.a. inszenierte er 2007 auf Einladung des Goethe-Instituts Falk Richters Electronic City im indischen Madras, war 2008 Regiemitarbeiter bei Luc Bondys Inszenierung von Tosca an der Metropolitan Oper New York und führte 2010 Regie bei Kleists Penthesilea am Nationaltheater Bordeaux. Unter anderm am Staatstheater Saarbrücken und der Staatsoper Hannover tritt er dazu auch immer wieder als Musiktheater-Regisseur in Erscheinung.    

Nachdem Johannas von Matuschka mit dem intensiven Kammerspiel Das Interview nach dem Drehbuch von Theo van Gogh und August Strindbergs Fräulein Julie hier bereits zwei bemerkenswerte Arbeiten inszeniert hat, legt er nun mit Andorra seine dritte Regiearbeit am Schauspiel Kiel vor.