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Taras Shtonda Dario Solari

Lucas Singer

Nach dem Abitur studierte Lucas Singer zunächst Klavier an der Essener Folkwang-Hochschule und erhielt parallel eine erste Gesangsausbildung durch seinen Vater Hartmut Singer. Diese setzte er an der Hochschule für Musik und Tanz Köln in der Klasse von Mechthild Georg fort. Im Sommer 2010 sang der junge Bassist den Johann Friedrich Oberlin in Wolfgang Rihms Oper »Jakob Lenz« an den Städtischen Bühnen Münster, im Herbst 2011 Sarastro und Sprecher in Mozarts »Die Zauberflöte« am Teatro Nacional in Managua/Nicaragua. Lucas Singer geht neben seinen Bühnenverpflichtungen einer regen Konzerttätigkeit nach, wie Aufnahmen beispielsweise von J. S. Bachs h-Moll-Messe beim Label Spektral dokumentieren. Konzertreisen und Gastspiele führten Lucas Singer u. a. in die USA und nach Mittelamerika. Von 2012 bis 2014 war Lucas Singer Mitglied des Internationalen Opernstudios der Oper Köln. An der Oper Köln war er in dieser Zeit u. a. in Donizettis »Anna Bolena«
(Rochefort), Wagners »Parsifal« (2. Gralsritter), Franz Schrekers »Die Gezeichneten«, Alban Bergs »Wozzeck« (1. Handwerksbursch), »Samson et Dalila« (Krieger), Michael Langemanns »Musik« (Arzt) und Verdis »Otello« (Montano) zu hören. Zu Beginn der Spielzeit 2014.15 wechselte er in das Ensemble der Oper Köln und verkörperte seitdem u. a. Sarastro in »Die Zauberflöte«, Eremit in »Der Freischütz«, Graf Lamoral in »Arabella«, Publio in »La clemenza di Tito«, Zuniga in »Carmen«, Lodovico in »Otello«, Bernardino in »Benvenuto Cellini«, Colline in »La Bohème«, Angelotti in »Tosca«, Masetto in »Don Giovanni«, Pistola in »Falstaff«, Der Bauer in »Die Kluge«, mehrere Rollen in der Deutschen Erstaufführung von Johannes Maria Stauds »Die Antilope«, Timur in »Turandot«, Julian Pinelli in »Die Gezeichneten«, Don Fernando in »Fidelio«, Biterolf in »Tannhäuser«, Fafner in »Das Rheingold für Kinder« und Sparafucile in »Rigoletto«.