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Gabriella Guilfoil Wioletta Hebrowska

Maria Gulik

Die russische Mezzosopranistin Maria Gulik studierte an der Moskauer Hochschule für Musi und Theater bei Larisa Rudakova. 2007 wechselte sie an die renommierte Schauspielwerkstatt von Dmitriy Krymov, wo  sie u.a. die Titania im »Sommernachtstraum« spielte. Mit der Produktion von »Wie es euch gefällt« gastierte die Schauspielwerkstatt auch in England.

Maria Gulik stellte auch eine Sängerin in der Produktion »In Paris« dar, ein Stück aus Krymovs Schauspielwerkstatt, das in Zusammenarbeit mit Mikhail Baryshnikov »Arts Centre« seine Premiere in Amerika unter der Leitung von Baryshnikov erlebte. Nach Aufführungen im Lincoln Center, in Santa Monica und im Berkeley Theater in Kalifornien gastierte die Produktion auch in Paris, Tel Aviv, beim Spoleto Festival, in Helsinki und in Groningen.

In Los Angeles wurde sie auf das »Young Artist « Programm aufmerksam und nahm dort an mehreren Meisterklassen teil. In dieser Zeit vollendete sie ihre Gesangsausbildung bei Galina Vishnevskaya, die sie ermutigte und bestätigte, eine Gesangskarriere einzuschlagen. 2011 sang Maria Gulik die Vava in Schostakowitschs »Moskau, Cheryomushki« im Moskauer Stanislawski Theater und im folgenden Jahr die Filipjewna in Tschaikowskis »Eugen Onegin« im Vishnevskaya Opera Center in Moskau. 2013 kehrte sie dorthin zurück, um die Gastwirtin in Mussorgskys »Boris Godunov« zu singen, gefolgt von der Zita in Puccinis »Gianni Schicchi« im Rahmen des Baltic Sea Festival. 2014 war sie erneut im Vishnevskaya Opera Center zu erleben, diesmal als Olga im »Eugen Onegin«, als Maddalena in Verdis »Rigoletto« und in der Titelrolle von »Carmen«. Sie absolvierte eine Meisterklasse bei Mirella Freni und debütierte im Opernhaus in Novosibirsk als Venus in Wagners »Tannhäuser«, im folgenden Jahr sang sie die Lyubasha in Rimsky-Korsakovs »Zarenbraut« in Moskau. 2017 debütierte sie als Ulrica in Verdis »Maskenball« in  der West Green Garden Opera, 2018 gab sie ihr Europa-Debüt als Azucena in Verdis  »Troubadour« in Alden Biesen, Belgien.

Sie vervollständigte ihre Studien an der »International Academy of Voice« in Wales bei  Dennis O’Neill und besuchte Meisterklassen von Dame Kiri Te Kanawa und Richard Bonynge. Im Konzertbereich sang sie Wagners Wesendonck Lieder und Mussorgskis Lieder und Tänze des Todes sowie die Uraufführung von Fünf Liedern nach Gedichten von Lesya Ukrainka. Im Mai 2016 debütierte sie in der Royal Festival Hall in London in Verdis Requiem.

In Kiel gibt sie mit der Amneris ihr Deutschland-Debüt.