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Michael Ende

Das Traumfresserchen

ab 3 Jahren, ca. 55 Minuten, keine Pause
Spielstätte: Theater im Werftpark
So 16.12. 12:00 Ausverkauft
Di 18.12. 10:00 Karten
So 30.12. 12:00 Ausverkauft
Mo 31.12. 12:00 Ausverkauft
So 06.01. 12:00 Ausverkauft
Di 22.01. 10:00 Karten
Di 12.02. 10:00 Karten
Mi 13.02. 10:00 Karten
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Prinzessin Schlafittchen wird jede Nacht von bösen Albträumen gequält. Und das ausgerechnet in Schlummerland, wo ein guter Schlaf als das Wichtigste überhaupt gilt! Immer größer wird ihre Angst vor dem Zubettgehen und den Gestalten, die ihr dort begegnen. Als niemand der Schlummerländer eine Idee hat, wie der kleinen Prinzessin zu helfen ist, begibt sich der König auf die Suche nach einem Mittel gegen schlimme Träume. Lange zieht er erfolglos durch die Welt. Als er die Hoffnung schon fast aufgegeben hat, verirrt er sich in eine unheimliche Gegend, wo ihm ein seltsames Wesen aus Mondlicht begegnet: Das Traumfresserchen. Es klagt dem König, dass es riesigen Hunger auf böse Träume hat. Der König grübelt – es muss doch eine Möglichkeit geben, wie seiner Tochter und dem Traumfresserchen zugleich geholfen werden kann …

Michael Ende gehört zu den bekanntesten deutschen Schriftstellern. Er hat zahlreiche Bücher für Kinder, Jugendliche und Erwachsene geschrieben und diverse Auszeichnungen für sein literarisches Werk erhalten. Das Traumfresserchen erzählt eine märchenhafte Geschichte über Ängste, Albträume und die Macht des Zusammenhaltens.

Premiere am 28. September 2018 im jungen Theater im Werftpark

Pressestimmen

Schlaflos im Zauber-Lattenwald Herrlich spielfreudig: Michael Endes „Traumfresserchen“ am Jungen Theater im Werftpark (29.09.2018)

Schlafen ist eigentlich eine feine Angelegenheit. Wenn einem das allerdings nicht so gut gelingt, dann macht das schlechte Laune, Ringe unter den Augen und überhaupt einfach hässlich. Das erfährt man gleich zu Beginn beim Traumfresserchen im Werftpark-Theater. (...)

Es ist ein großes Vergnügen, Sebastian Kreuzer und Cuyén Biraben dabei zuzusehen, wie sie Michael Endes 1978 erschienene Kindergeschichte in eine federleichte Philosophiererei über Schlaf und Traum fortspinnen. Nicht nur für die gebannten Kindergartenkinder im Premierenpublikum, auch für die Großen, die sich am doppelbödigen Witz von Christian Himmelbauers Inszenierung erfreuten. Ausstatterin Lisa Überbacher hat dafür eine Kreuzung aus kissenvermülltem Schlafzimmer und schrägem Latten-Zauberwald entworfen. Und der Regisseur lässt darin die Figuren durch sämtliche Wirklichkeiten taumeln. (...)

Blöd nur, dass nichts hilft gegen die Träume mit Zähnen und Krallen. „Auffressen“, fällt den Akteuren irgendwann ein, „schön zwischen zwei Toastbrotscheiben.“ Und schon steht das Traumfresserchen (Biraben) da, ein motziges Fantasiewesen mit Puscheln, Troddeln und einem Bärenhunger. Die Suche nach der richtigen Melodie für den Zauberspruch verschafft Sebastian Kreuzer an der Gitarre dann noch begnadete Momente als komischer Barde und dem Publikum seinen Einsatz.

Locker lässt Regisseur Himmelbauer Endes Text ins ganz normale Leben und wieder heraus fließen, mixt Reime und Alltagssprache und entfaltet einen poetischen Bilderspaß mit doppeltem Boden. Großer Applaus!

Kieler Nachrichten - Ruth Bender