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H. G. Wells / Christoph Busche

The Island

Jugend
Spielstätte: Theater im Werftpark
Mi20.11.19:00 Ausverkauft
Do21.11.10:30Karten
Do12.12.10:30Karten
Sa14.12.20:00Restkarten
Do19.12.19:00Karten
Di31.12.19:30Karten
Do16.01.10:30Karten
Do16.01.12:30Restkarten
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Den jungen Weltreisenden und Umweltaktivisten Eddie Prendick verschlägt es auf eine einsame Südseeinsel. Ein exotisches Paradies, so scheint es auf den ersten Blick ... Doch der Meeresspiegel steigt und die Strände ersticken im Plastikmüll, den der Ozean unermüdlich heranträgt. Die Insel droht unterzugehen. Und bald erkennt Eddie, dass hier noch etwas anderes vorgeht ... In seinem Labor macht der geheimnisvolle Dr. M. grausame Experimente. Er will den perfekten Menschen erschaffen, weil er glaubt, nur so sei die Welt noch zu retten - durch einen Sieg der Wissenschaft über die Dummheit und Triebhaftigkeit des Menschen. Aber lässt die Natur sich zähmen? Oder schlägt sie irgendwann grausam zurück? Für seine Forschung zahlt Dr. M. einen hohen Preis und es kommt zum Kampf um Leben und Tod auf der Insel.

The Island ist die neue Adaption eines frühen Klassikers der Science Fiction-Literatur: Die Insel des Dr. Moreau von H. G. Wells, erschienen 1896, erzählt von den Gefahren einer entfesselten Wissenschaft, zugleich aber auch von den dunklen Abgründen in der Natur des Menschen. Im Jungen Theater im Werftpark wird daraus eine Abenteuergeschichte, eine Reise ans Ende der Welt - ins Herz der Finsternis.

Premiere am 9. November 2019 im Jungen Theater im Werftpark

Download: Gruppenbuchungsformular

Pressestimmen

Macht, Irrwege der Wissenschaf, Vielfalt des Seins (26.09.2019)

Zwischen Rollenspiel und Erzählmodus lässt Busche seine drei spielfreudigen Akteure changieren, einander in unauflöslicher Verstrickung beäugen und umlauern. Godje Hansens Eddie ein naiv wissbegieriger Jungspund, der hier auch eine Ahnung von der eigenen dunklen Seite bekommt. Sebastian Kreuzer very british als gnadenloser Kapitän und als fragiler, in seiner Welthaltung schon angeknackster Moreau. Dazwischen ist der schräge Montgomery die spannendste Figur, rechte Hand Moreaus und abgebrochener Medizinstudent. Und Simon Burghart, der auch ein unheimliches Monster abgibt, lässt ihn in sinistrer Allgegenwart schillern. Außerdem glänzen Kreuzer (E-Gitarre) und Burghart (Klavier) auch als versierte Musiker, die das Stück mit einem untergründigen Sound (Einstudierung: Ture Rückwardt) unterlegen. [...]

Eine Geschichte von Macht, den Irrwegen der Wissenschaft und der Vielfalt des Seins. Dass die Spielfläche dazu wie eine Insel zwischen den Publikumsblöcken liegt, hat seinen Sinn: Wenn auf der Bühne die Rede ist von der Chance der Verschiedenheit, haben die Zuschauer neben den Schauspielern immer auch ihre Gegenüber im Blick. Langer Applaus.

Kieler Nachrichten - Ruth Bender