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Herman Løvenskiold

La Sylphide

Ballett von August Bournonville

Eine in jeder Hinsicht besondere Premiere erwartet das Publikum im November 2017: Der Prototyp des romantischen Balletts, La Sylphide, kommt nach Kiel. Peter Bo Bendixen, Ballettdirektor am Tivoli Balletttheater, erarbeitet mit dem Kieler Ballett die klassische Choreografie von August Bournonville, die bis heute von Königlich Dänischen Ballett Kopenhagen getanzt wird.

Ein Bauernhaus in Schottland. James ist in seinem Lehnstuhl eingeschlafen. Die Sylphide, ein Luftgeist, beobachtet den jungen Mann. Er erwacht und ist sogleich fasziniert von dem engelsgleichen Wesen. Doch als James die Sylphide zu fassen versucht, entschlüpft sie durch den Kamin. Auf der Suche nach ihr besinnt er sich: Am heutigen Tag soll die Hochzeit mit seiner Cousine Effy stattfinden. Aber der Gedanke an die Sylphide lässt James nicht mehr los. Als der Geist nur für ihn sichtbar auf dem Hochzeitsfest erscheint, ist es um ihn geschehen. Er eilt ihr nach und findet sich in einem zauberhaften Wald wieder. Sein Wunsch, die Sylphide für sich zu gewinnen, wird immer stärker. Kann ihm die geheimnisvolle Madge dabei helfen?

 

August Bournonville schuf seine Choreografie zu Sylfiden 1836 auf Musik von Herman Løvenskiold. Ausgangspunkt war das Ballett La Sylphide von Filipe Taglioni, der das Stück vier Jahre zuvor für seine Tochter kreiert hatte. Marie Taglioni wurde als Sylphide mit ihrem schwerelos wirkenden Spitzentanz zum Ideal der romantischen Ballerina. Das Werk begründete die Tradition des »ballet blanc«: des »weißen Akts«, der an verwunschenen Schauplätzen wie einer Waldlichtung, einem See oder einer Ruine im Mondlicht spielt und der den Zuschauer in eine romantisch-phantastische Welt entführt.

 

Choreografie August Bournonville | Einstudierung Peter Bo Bendixen | Musikalische Leitung Whitney Reader | Ausstattung Heiko Mönnich

Premiere am 04.11.2017