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Karl Jenkins

Eloise

eine Produktion mit dem Kinder- und Jugendchor der Akademien am Theater Kiel

Unsere Kinderoper in dieser Spielzeit basiert auf einem alten nordischen Märchen, das dem von den »Sieben Raben« eng verwandt ist:

In einer fantastischen Welt verpfändete die Königin für die Geburt einer Tochter ihre vier bereits geborenen Söhne, die dafür in Schwäne verwandelt wurden. Erst als die junge Prinzessin hinter das Geheimnis ihrer zerrütteten Familie kommt, kann sie sich aufmachen, den Fluch, der auf ihr lastet, zu beenden...

Der musikalische Grenzgänger Sir Karl Jenkins (»Soft Machine«, »Adiemus«) hat mit »Eloise« eine spannende, rätselhafte Oper für Kinderchor geschrieben, die in  bester britischer Musiktheatertradition eine stilistische Vielgestaltigkeit vom fetzigen Tango über »große Oper« bis zur englischen Folklore erreicht. Regisseurin Nele Tippelmann bringt die märchenhafte Geschichte auf spannende Weise mit der realen Erlebniswelt ihres jungen Publikums in Verbindung.

Der »Kinder– und Jugendchor der Akademien am Theater Kiel« ist mit dieser kleinen großen Oper nach  »König Keks«, »Pit und Paula - frisch versalzen«, »Schockorange«, »Henrietta und die Feuerfee« und »Max und die Käsebande« erneut im Jungen Theater im Werftpark zu erleben.

Empfohlen ab 8 Jahren

Spieldauer ca. 60 Minuten

Pressestimmen

Trolle, Elfen, Zauber der heilen Familie (14.04.2019)

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Nele Tippelmann fliegt mit ihrer Inszenierung sogar noch etwas weiter, nämlich von der Realität in eine Traumwelt. Probleme gibt’s allerdings hüben wie drüben. ...

Wieder einmal gelang es Regisseurin Nele Tippelmann aus der kleinen Form etwas Großes und Spannendes zu machen. Um das Stück nach Motiven einer Nordischen Sage und des Märchens „Die sieben Raben“ der Gebrüder Grimm zum Leben zu erwecken,  hilft ihr auch Nina Sievers großartiges Bühnenkonzept, das ein Jugendzimmer mit einigen zündenden Ideen ruckzuck in einen Zauberwald verwandelt. Allein die Art, wie die 35 Choristen im Alter von 12 bis 20 Jahren durch Schranktüren und Klappen, hinter Vorhängen und Fenstern in das Zimmer »einfallen«  ist ein wunderbares Bild dafür, wie man von der eigenen Phantasie verschlungen werden kann. Hinzu kommen die tollen Kostüme (Sabine Keil), Licht und Effekte. Allein die Verwandlung der Prinzen in Schwäne als projiziertes Schattenspiel ist ein poetischer Hingucker. Das ganze Stück hat eine heitere Leichtigkeit und verliert sein eigentliches Thema dabei nie aus den Augen.

Eingerahmt von einem gesanglich wie darstellerisch vorzüglichen Ensemble, gelingt es den drei erfahrenen Haupt-Solisten Tessa Torff (Eloise), Carolin Meyer (Mutter/Trollkönigin) und Kristof Hansen (Vater/Elfenfürst) ihren Figuren hohe Präsenz und eine starke Aura zu geben, die den Wechsel zwischen Traumwelt und behaupteter Realität sicher tragen.  Moritz Caffier, Dirigent des 11-köfigen Profi-Orchesters und Leiter des Jugendchores, findet ein farbenfrohes durchsetzungsfähiges Klangbild für die schillernd-eingängigen Melodien der Partitur. Denen ist ein hoher Disney-Faktor nicht abzusprechen. Und das ist hier durchaus positiv gemeint.

Kieler Nachrichten - Thomas Richter

Theater Kiel: »Eloise« (12.04.2019)

Die Oper »Eloise« am Werftparktheater mit den Jugendchören der Akademien am Theater Kiel verbindet die ausdrucksstarke Musik von Sir Karl Jenkins mit frischer Spielfreude.

NDR 1 Welle Nord - Annafried Stürmer