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Hinweise zu sensiblen Inhalten

Das Theater Kiel befindet sich in einer stetigen Reflexion im Umgang mit Diversität und Diskriminierung. Infolgedessen wird es von nun an u. a. Hinweise zu sensiblen Inhalten der einzelnen Produktionen geben, die hier auf der Website und in den Programmheften der jeweiligen Stücke zu finden sein sollen. Mit solchen Informationen möchten wir ein Bewusstsein darüber schaffen, dass bestimmte Inhalte – vor allem, wenn sie unvorbereitet aufkommen – verletzend, überfordernd oder sogar triggernd, im Sinne einer Retraumatisierung sein können.

Der Begriff »Trigger« kommt aus der Traumatherapie und bezeichnet bestimmte Reize und Auslöser, die unwillkürlich die Erinnerung an ein zurückliegendes Trauma auslösen und dadurch Flashbacks (intensives Wiedererleben eines vergangenen Erlebnisses oder Gefühls) hervorrufen können. Da solche Auslöser sehr individuell sein können, können wir keinen Anspruch darauf erheben alle potenziellen Flashbacks vorzubeugen und grenzen die Benennung auf jegliche Formen der Gewalt ein – insbesondere solchen der Diskriminierung.

Ausgewählte Inhalte, zu denen wir einen Hinweis schreiben, sind folgende:

  • Körperliche und seelische Gewalt
  • Vergewaltigung, sexuelle Belästigungen und sexualisierte Gewalt
  • Kindesmissbrauch
  • Schwere Krankheit (körperlich und psychisch)
  • Krieg und Flucht
  • Suizid und Selbstverletzendes Verhalten
  • Essstörungen und Süchte
  • Sexismus, Rassismus, Queerfeindlichkeit, Ableismus, Antisemitismus und weitere Diskriminierungsformen
  • Mobbing
  • Tierquälerei

Bei spezifischen Fragen zu den Inhalten und Darstellungsweisen einzelner Produktionen können Sie sich zusätzlich an die/den jeweilige*n Produktionsdramaturg*in wenden.