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William Shakespeare

Romeo und Julia

Neuübersetzung: Daniel Karasek & Kerstin Daiber
Spielstätte: Schauspielhaus
Fr 19.07. 20:00 Ausverkauft
Sa 20.07. 20:00 Ausverkauft
Fr 25.10. 20:00 Karten
So 27.10. 19:00 Karten

Es ist Liebe auf den ersten Blick: Romeo und Julia entdecken sich auf einer Party und die Zeit scheint stillzustehen. Wie magisch voneinander angezogen, verlieben sie sich Hals über Kopf ineinander und stellen sich mutig gegen die Feindschaft ihrer Familien. Aber ihre Zukunft scheint unmöglich: Julia soll mit einem Grafen verheiratet werden, in einem Duell tötet Romeo aus Versehen Julias Cousin Tybalt und der Hass zwischen beiden Familien erreicht einen neuen Gipfelpunkt. Ihre einzige Unterstützung finden die Liebenden in Pater Lorenzo, der einen waghalsigen Plan entwirft, um Julia vor der anstehenden Hochzeit zu retten und Beiden die Möglichkeit zur Flucht zu gewähren. Aber die kühne Unternehmung des Paters droht zu scheitern, und auf die leichtfüßige Liebe, den Mond und die Nachtigall, folgt der dramatische Untergang.

Audio

Werkeinführung in 2 Minuten: Romeo und Julia

Pressestimmen

Sehr spritzig (06.07.2024)

Mischa Warken und Tiffany Köberich glänzen als ein in seiner Gegensätzlichkeit stimmiges Doppel: Mischa Warken ist ein im neuen Gefühl herumtaumelnder Schluffi, den gerade die Möglichkeiten des Lebens anfliegen; Tiffany Köberich eine glühende Julia, die Herz und Schmerz mit derselben Unbedingtheit auslebt. Ein Pärchen so lebensnah, wie vom Schulhof geholt.
[...]
Sehr spritzig kommt überhaupt die 2014 entstandene, nun neu überarbeitete Übersetzung von Dramaturgin Kerstin Daiber und Daniel Karasek daher, die die überbordenden Gefühle mit witzigen Reimen, Knittelversen und jugendlichem Slang fühlbar macht.

Das hat einen Drive, der durch die knapp drei Stunden des Abends trägt. Zusammen mit der multi-tauglichen Drehbühne und wenigen Mauerversatzstücken (Bühne: Lars Peter). Mit Claudia Spielmanns schön zwischen Glitter und HipHop changierenden Kostümen. Und mit der stimmigen Musik von Sonja Glass, die rockt und swingt, schlendert, weint oder jubiliert. Mit Rocksongs und Balladen, die aus der Szene zu wachsen scheinen, und für die die aufgeräumte Band um ihren musikalischen Leiter Axel Riemann jederzeit den richtigen Ton findet.

Kieler Nachrichten - Ruth Bender

Kieler Sommertheater mit Jugendsprech und Songs von Sonja Glass auf den Lippen (06.07.2024)

Zack, Bumm, Tragik. Klassik? Denkste! Intendant Daniel Karasek zeigt Shakespeares fatales Liebespaar im Kieler Sommertheater mit Jugendsprech und Songs von Sonja Glass auf den Lippen.
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Karasek hat die bereits bewährte Zusammenarbeit mit der Pop-Komponistin Sonja Glass fortgesetzt, die Teil vom erfolgreichen Duo "Boy" ist; sie hat handelsübliche Pop-Songs für fast alle im Ensemble, vor allem natürlich für die Liebenden, aber auch für Julia und die toughe Amme von Agnes Richter, für "Mercutia" oder Pater Lorenzo, der den finalen (und grauenhaft scheiternden) Trick mit Julias Scheintod austüftelt; Marko Gebbert darf hier sogar ein wenig rappen.

nachtkritik.de - Michael Laages

Tolles Theater (09.07.2024)

Die Gangs der Capulets und Montagues, die kurz aufeinandertreffen und sich kleine, wohl gesetzte Scharmützel liefern (Choreografie: Yaroslav Ivanenko), machen schnell Platz für die Protagonisten, zu denen neben den Titelhelden auch deren engste Freunde gehören. Rebekka Wurst gibt mit ihrem glücklichen Einstand im Kieler Ensemble einen weiblichen Mercutio, der vor Temperament nur so strotzt.
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Mischa Warkens Romeo mausert sich vom melancholischen Trauerkloß zum blitzverliebten Draufgänger, sehenswert ist sein sportlicher Einsatz in der Balkon-Szene, für die ein Müllcontainer als Sprungbrett herhalten muss. Oben angekommen, erwartet den Kletterkünstler eine zur Liebe wild entschlossene Julia, der eine wunderbar zappelige Tiffany Köberich den ruppigen Charme eines heillos verknallten Teenagers verleiht. Tolles Theater.

Schleswig-Holsteinische Landeszeitung - Sabine Christiani