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Sergey Stepanyan

Yaroslav Ivanenko

Ballettdirektor und Chefchoreograf
Der Ballettdirektor und Chefchoreograf Yaroslav Ivanenko

Yaroslav Ivanenko wurde in Kiew geboren und erhielt seine Ausbildung am Nationalen Konservatorium der Künste Kiew. Nach seinem Abschluss wurde er ans dortige Nationaltheater verpflichtet. Es folgten Engagements in Tschechien und der Slowakei. Im Jahr 1998 kam Yaroslav Ivanenko zum Hamburg Ballett, wo er bis Ende 2010 in zahlreichen Solopartien zu sehen war. In dieser Zeit begann er auch seine choreografische Tätigkeit.


Als Choreograf hat Yaroslav Ivanenko seinen eigenen, unverwechselbaren Stil entwickelt, dessen Markenzeichen gleichermaßen athletische Dynamik und neoklassische Eleganz sind. Für seine Choreografien erhielt er mehrfach Preise und Auszeichnungen, z.B. beim Internationalen Wettbewerb Serge Lifar in Kiew oder dem Prix Dom Perignon. Als Choreograf ist er gern gesehener Gast in England, Portugal, Polen, der Ukraine, der Slowakei, Japan, der Türkei und den USA.


Seit der Spielzeit 2011/12 leitet Yaroslav Ivanenko als Ballettdirektor und Chefchoreograf das Ballett Kiel. In den vergangenen Jahren hat er mit seinem Ensemble ein vielfältiges Repertoire erarbeitet und einen eigenen, unverwechselbaren Stil entwickelt, dessen Markenzeichen gleichermaßen athletische Dynamik und neoklassische Eleganz sind. Für Aufsehen sorgten seine Neuinterpretationen bekannter Klassiker, wie Der Nussknacker (2011/12), Schwanensee (2013/14), Romeo und Julia (2014/15), Dornröschen (2015/16) und Cinderella (2018/19), aber auch moderne Tanzabende, wie Moving on (2017/18), Creations (2018/19) und Solitär (2020/21). Daneben stehen spannende Gemeinschaftsprojekte mit Künstlern anderer Sparten. Im Dezember 2012 setzte er zusammen mit der Oper Kiel Giuseppe Verdis Requiem als Ballett um. Eineinhalb Jahre später präsentierte er seine Sicht auf Goethes Faust. Ebenfalls auf ein literarisches Sujet gehen seine Ballettadaptionen von Anton Tschechows Drei Schwestern (2011/12), Alexander Puschkins Eugen Onegin (2019/20) und Oscar Wildes Das Bildnis des Dorian Gray (2020/21) zurück.