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Eugène Scribe
Jacques Fromental Halévy

Die Jüdin

Oper in französischer Sprache mit deutschen Übertiteln

1414 beim Konzil in Konstanz treffen zwei Männer aufeinander, die eine geheime, dunkle Vorgeschichte miteinander verbindet: der römische Kardinal Brogni und der jüdische Goldschmied Eléazar, der Brogni seit langem Rache für die Hinrichtung seiner Söhne und die Verbannung aus Rom geschworen hat. Eléazars Tochter Rachel wiederum verbindet eine geheime Liebe zu dem jüdischen Maler Samuel, hinter dem sich niemand anders als der christliche Reichsfürst Léopold verbirgt, der eigentlich mit Eudoxie, der Nichte des Kaisers verheiratet ist. Eine verhängnisvolle Verkettung von Umständen führt dazu, dass Brognis Grausamkeit zu Eléazars Rache werden kann ...

Eine Oper über Fanatismus und religiöse Intoleranz, über gesellschaftliche und persönliche Ausschlussmechanismen, die in ihrer Schonungslosigkeit heute mindestens so beeindrucken und verstören kann, wie bei ihrer Uraufführung in Paris 1835. »Ich bin ganz hingerissen von diesem wundervollen, großartigen Werke und zähle es zu dem Höchsten, was je geschaffen worden ist.« Kein Geringerer als Gustav Mahler lobte »Die Jüdin« auf so enthusiastische Weise, und selbst der eingefleischte Antisemit Richard Wagner zollte Halévys Grand Opéra begeistert Respekt. Höchste Zeit also, dass dieses musikalisch wie thematisch relevante Werk nach neun Jahrzehnten endlich zurück auf die Kieler Opernhausbühne findet.

Premiere: 12. März 2022

Aktuell disponieren wir die Spieltermine monatlich, sie werden immer am letzten Dienstag eines Monats für den übernächsten Monat im Leporello veröffentlicht.