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Alessandro Baricco

Novecento - Die Legende vom Ozeanpianisten

ca. 65 Minuten (keine Pause)
Spielstätte: Studio im Schauspielhaus
So 21.10. 19:30 Ausverkauft
Mi 28.11. 20:30 Ausverkauft

Danny Boodman T. D. Lemon Novecento wird als Säugling an Neujahr des Jahres 1900 von dem Maschinisten Danny Boodman in einer Zitronenkiste auf dem Passagierschiff Virginian gefunden und adoptiert, wächst an Bord auf, wird Pianist der Bordkapelle, und spielt und spielt, immer weiter, ohne Unterlass: Für die noblen Passagieren der oberen Decks, genauso wie für die Auswanderer und Glückssucher der unteren. Und wie er spielt: Novecento wird der begnadetste Jazzpianisten der Welt, verzaubert mit Tanz- und Volksmusik und natürlich mit Ragtime, der Musik nach der sogar Gott tanzt, wenn es niemand sieht. Die Töne, die Novecento seinem Klavier entlockt,  versetzen seine Zuhörer in Trance. Es scheint, als fange er in seinem Spiel den unendlichen Reichtum der Welt ein. Einer Welt, die er selbst jedoch nie gesehen hat, denn Novecento hat sein Schiff niemals in seinem ganzen Leben verlassen und geht schließlich auch mit ihm unter.

Die Lebensgeschichte des Ozeanpianisten, erzählt von seinem Freund dem Trompeter Tim Tooney, ist eine poetische Liebeserklärung an das Meer, den Jazz und die goldenen Zwanziger und noch viel mehr: Eine feinsinnig-philosophische Geschichte über die subjektive Weltaneignung, die nur eine Grenze kennt – die der eigenen Fantasie.  

 

Premiere 16. September 2018 (Studio)

Audio

Werkeinführung in zwei Minuten: »Novecento - Die Legende vom Ozeanpianisten«

Ab dem 16. September 2018 im Schauspielhaus

Pressestimmen

Die ganze Welt in 88 Tasten (18.09.2018)

»Werner Klockow spielt diesen Tim Tooney und – um es gleich zu sagen – er tut es brillant. […] Die Reduktion als Möglichkeit des Überlebens und sogar des Glücks, vielleicht liegt gerade heute wieder, in Zeiten vermeintlich unendlicher Möglichkeiten der aktuelle Reiz dieser sehenswerten Geschichte. Großer Applaus.«

Kieler Nachrichten - Beate Jänicke

Und jenseits der Tasten keine Welt (17.09.2018)

 »Alles Inszenatorische ist in Lisa Gappels Regiearbeit eingespart, weil sie Klockows konzentriertes Spiel ganz auf die Sprache stellt. (…) Lisa Gappels mutig und konsequent beschrittener Weg der Reduktion schenkt der Fantasie des Zuschauers bedeutende Freiräume. «

Hansen / Munk - Christoph Munk

Eine unglaubliche Geschichte – glänzend umgesetzt (18.09.2018)

 »Ein großartiger Text – glänzend umgesetzt.«  

Schleswig-Holsteinische Landeszeitung - Sabine Christiani