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Johanna Winkel

Solistin im 6. Philharmonischen Konzert & Phil Extrakt

Johanna Winkel gab ihr internationales Debüt als Solistin in Nantes mit Concerto Köln unter der Leitung von Peter Neumann und erarbeitete sich schnell einen hervorragenden Ruf im Oratorienfach. Jeffrey Tade, Andreas Spering, Philippe Herreweghe, Frieder Bernius, Hans Christoph Rademann, Václav Luks, Peter Dijkstra, Andreas Steier, Ivan Fischer, Simon Halsey, Theodor Currentzis, die NDR Philharmonie, die Hamburger Symphoniker, das Freiburger Barockorchester, aber auch die Rundfunkchöre NDR, BR, WDR, der Rias Kammerchor und viele mehr wurden aufmerksam und engagierten Johanna für ihre Konzerte.

Sie bewies sich zunächst in der historischen Aufführungspraxis barocker Musik und erweiterte ihr Repertoire stetig hin zur Romantik und Moderne.

Johanna ist seither weit gereist. Neben Konzerten in Luzern, Brüssel, Oslo, Paris und Moskau stehen Touneen nach Kanada, Peru, Brasilien, Argentinien, Mexico, Saudi-Arabien, China und Israel.

Gleichzeitig ist Johanna auf der Opernbühne zu erleben. Nach Mimi, Donna Elvira und Micaela gestaltete sie Alcina, Rosalinde, Agathe, Gerhilde und Leonore.

2017 debütierte sie bei den Salzburger Osterfestspielen als Gerhilde in „Die Walküre“ unter der Leitung von Christian Thielemann. Die Partie führte sie auch nach Peking (unter der Leitung von Jaap van Zweden) und an die Semperoper Dresden (wieder unter Thielemann). 2018 sang sie die Leonore im „Fidelio“ bei der Styriarte unter der Leitung von Orosco-Estrada. Zuletzt sang sie diese Partie im Frühjahr 2020 in Breslau unter der Leitung von Jos van Immerseel.

Johanna vermag heute Vorzüge Alter Musik, Oper und Romantik in jeglichem Repertoire anzuwenden. Sie singt körperhaft und expressiv, jedoch mit präziser Stimmführung und einem geschulten Ohr für Polyphonie.

Sie ist als Solistin auf etlichen Rundfunkmitschnitten und CD Aufnahmen zu hören. Zu ihren Einspielungen gehören u.a. Spohrs Oratorium „Die letzten Dinge“ mit der Kammerphilharmonie Bremen unter der Leitung von Frieder Bernius, Schönbergs „Moses und Aron“ mit dem SWR Sinfonieorchester unter der Leitung von Sylvain Cambreling, Mendelssohns Psalm 42 und die Hymne „Hear my prayer“ mit dem Chor des Bayrischen Rundfunks unter Howard Arman, Zemlinskys „Lyrische Sinfonie“ unter Alexander Liebreich, Bruckners „Missa Solemnis“ mit der Akademie für alte Musik Berlin unter Łukasz Borowicz, und Bachs „Weihnachtsoratorium“ mit dem Ensemble Resonanz Hamburg.


Foto ©  Tatjana Dachsel